Wie kann man von der Realität mehr wissen?

In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit am Handy. Das bedeutet, ich bekomme nicht viel mit, was auf der Welt passiert. Oft war ich erstaunt, wenn mir jemand etwas erzählte, von dem ich noch nie etwas gehört hatte oder über das ich gar nichts wusste.

Ich wollte das ändern und überlegte, wie ich das machen könnte. Bücher oder Artikel zu lesen war für mich keine Option. Also schaute ich auf YouTube nach, was es dort Interessantes gibt. Schnell bekam ich Gefallen daran und begann, viele Dokus zu schauen.

Am meisten interessieren mich Videos über Tierrettungen, Kriegsgeschehen oder auch Themen, die man sonst nicht so leicht mitbekommt. Wie was wirklich an der Grenze zwischen Nordkorea und China passiert.

Wenn man sich viel mit einem Thema befasst, hat man ab und zu schon Lieblings-YouTuber. Es ist jedoch schwierig, sich auf ein paar bestimmte Kanäle zu beschränken, da viele etwas anderes machen. Für mich war es wichtig, dass die Videos echte Bilder oder Ausschnitte enthalten.

Diese Videos spielen eine grosse Rolle in meinem Leben. Sie inspirieren mich, mich zum Besseren zu verändern, weil ich daraus viel lerne. Zum Beispiel lebe ich seit knapp zwei Jahren als Pescetarier. Das bedeutet, dass ich kein Fleisch esse wie die Vegetarier, aber ab und zu esse ich noch Fisch.

Diese Entscheidung traf ich, nachdem ich viele Videos angeschaut hatte über das Leben in Schweineställen, Schlachthöfen und die Bedingungen, unter denen Tiere gezüchtet werden. Ein besonders eindrückliches Video war „Nach diesem Video wirst DU dich schämen, ein Mensch zu sein“ von Robert Marc Lehmann. Er hat auch andere Videos veröffentlicht, zum Beispiel über Milchfabriken, Aquarien oder heimlich gefilmte Aufnahmen aus der Pelzproduktion.

Einige YouTube-Kanäle, die ich euch empfehlen kann, sind: ARTEde, Crisis – Hinter der Front, Der Spiegel und STRG_F. Es gibt sicher noch viele weitere gute Kanäle, aber diese schaue ich selbst besonders gerne.


Dieser Text ist im Wahlfach Bloggen 24/25 von Soraya entstanden.

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