Das Wochenende vom 24. bis zum 26. Januar verbrachte unsere Konfgruppe der Kirche Affoltern am Albis ein aufregendes Wochenende auf der Rigi. Wir erlebten spannende Aktivitäten wie Schlitteln und genossen die gemeinsame Zeit in den Bergen.
Anreise ins Winterparadies – Von Affoltern auf die Rigi
Am Freitag, dem 24. Januar, verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und nahmen mit all unserem Gepäck die S5 in Richtung Zug. Die Zugfahrt war kurz und bald erreichten wir unser erstes Ziel. In Zug stiegen wir in einen Zug nach Arth-Goldau um. Dort angekommen, mussten wir nur eine Treppe hochgehen, um das Gleis zu erreichen, an dem das Rigi-Bähnli abfuhr.
Dank unserer Reservierung hatten wir fast ein ganzes Abteil für uns. Auf der Rigi mussten wir einmal an der Haltestelle Staffel umsteigen, bevor wir endlich unsere Unterkunft hinter der Haltestelle Romiti-Felsentor erreichten.
Wir suchten uns Zimmer aus und bezogen die Betten. Ich teilte mir mit fünf anderen Jungs einen Massenschlag ganz oben unter dem Dach. Die Mädchen waren in einem Zimmer nebenan untergebracht.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, mussten wir wieder nach unten, um einige Worte aufzuschreiben, die beschrieben, wie wir uns aktuell und in der Vergangenheit fühlten und wie wir uns die Zukunft vorstellen.
Anschliessend machten wir eine kleine Erkundungstour ums Haus. Danach hatten wir etwas Freizeit, bevor es Abendessen gab. An diesem Abend gingen wir relativ spät ins Bett und ich bin auch erst ziemlich spät eingeschlafen.
Rasante Abfahrten und nächtliche Kissenschlachten
Über diesen Tag gibt es viel zu erzählen, denn das Schlitteln war grossartig.
Am Morgen wurden wir gegen neun Uhr geweckt und nach dem Frühstück (Brot, Joghurt und Cornflakes) machten wir uns bereit zum Schlitteln. Wir liefen zur Bahnhaltestelle und fuhren zur Station Rigi-Staffelhöhe und stiegen in eine weitere Bahn um, die uns noch weiter nach oben brachte. Dort holten wir unsere reservierten Schlitten ab und liefen dann direkt zu der Schlittelpiste.
Die Piste war an einigen Orten sehr steil, wodurch wir hohe Geschwindigkeiten erreichen konnten. Die erste Schlittelpiste gefiel mir aber nicht gut, weil man am Ende noch für 5–10 Minuten wieder hochlaufen musste. Nach einigen Abfahrten merkten wir, dass es Zeit fürs Mittagessen war. Das Restaurant war zwar teuer, aber ich entschied mich für Käsespätzli, die sehr lecker schmeckten.
Nach dem Essen entdeckten wir eine neue Schlittelpiste und beschlossen, sie auszuprobieren. Diese Abfahrt war mit Abstand die beste des Tages, sie verlief oft geradeaus, war steil und sorgte für viel Tempo. Einige von uns erreichten auf diesem Abschnitt eine Geschwindigkeit von bis zu 62 km/h! Das erstaunte mich aber nicht, denn wir fuhren gerade den Berg runter, ohne zu bremsen, ausser es kam eine enge Kurve.
Nach mehreren Abfahrten machten sich einige von uns auf den Weg ins Dorf Arth-Goldau, um etwas einzukaufen. Die Reise dorthin und zurück war lang, aber spannend. Wir hatten grosses Glück, denn wir erwischten gerade noch die letzte Bahn auf die Rigi.
Als wir an unserer Umsteigehaltestelle ankamen, entschieden wir uns, den Rest des Weges zu Fuss zurückzulegen, da die nächste Bahn erst in einer halben Stunde fuhr. Laut Aussage eines Gruppenleiters sollte die Strecke etwa 30 Minuten dauern. Also liefen wir durch Schnee und Wiesen, ohne ein richtiges Ziel vor Augen zu haben. Wir wussten nur grob, wohin wir gehen mussten und folgten deshalb den Bahngleisen.
Alles lief gut, bis wir plötzlich an einem Bahnhof ankamen, an dem es nicht mehr weiterging.
An diesem Punkt waren wir etwas verzweifelt, da wir nicht wussten, was wir machen sollten. Plötzlich kam aber unsere Rettung. Die Bahn, auf die wir eine halbe Stunde hätten warten müssen, kam gerade angefahren. Erleichtert stiegen wir ein, denn wir waren alle hungrig.
Zurück im Lagerhaus zogen wir uns um und gingen sofort zum Abendessen, wo es Riz Casimir gab. Nach dem Essen ging ich duschen und verbrachte den Abend entspannt mit meinen Zimmerkollegen.
Später starteten wir eine wilde Kissenschlacht. Kissen und Decken flogen durch die Luft, und wir hatten jede Menge Spass. Wir warfen sogar die Matratze eines Freundes die Treppe hinunter, um die Tür zu versperren, damit niemand mehr in unser Zimmer kommen konnte. Danach plauderten wir noch ein wenig, bevor wir schlafen gingen.
Heimreise mit vielen Erinnerungen
Am dritten und letzten Tag musste ich zusammen mit einer weiteren Person etwas früher aufstehen, um den Zmorgen vorzubereiten. Wir deckten den Tisch mit Brot, Nutella, Joghurt, Konfitüre und weiteren Leckereien, sodass die anderen ihr Morgenessen geniessen konnten. Anschliessend räumten wir alles wieder auf.
Danach ging es ans Packen und Aufräumen. Ich verstaute meine Kleider in meiner Tasche, so wie die anderen auch. Danach wurden uns verschiedene Aufgaben zugeteilt. Ich war für das Putzen des unteren Stocks, also des Wohn- und Essbereichs, verantwortlich.
Nachdem alles erledigt war, versammelten wir uns vor dem Haus und liefen zur nahegelegenen Bahnhaltestelle. Glücklicherweise kam die Bahn direkt, sodass wir ohne Wartezeit nach Arth-Goldau fahren konnten. Dort mussten wir ein Stück laufen, um zum Gleis 2 zu gelangen.
Da wir noch etwas Zeit hatten, gingen einige von uns in den Coop nebenan. Ich kaufte mir zwei Eistees. Kurz darauf kam unser Zug, der uns nach Zug brachte. Dort stiegen wir auf Gleis 7 in die S5 nach Affoltern am Albis um.
Damit ging eine wunderschöne Reise auf die Rigi zu Ende, ein Wochenende voller unvergesslicher Erinnerungen.


Das hört sich nach sehr viel Spass an. Die drei Tage gingen sicher sehr schnell vorbei.
Danke für deinen Kommentar! Ja die drei Tage gingen leider sehr schnell vorbei. Fast schon zu schnell.
Liebe Grüsse Liam.