Am ersten Februar sind mein Freund und ich zum Snowboarden gefahren. Es hat viel Spass gemacht!
Wir sind ungefähr um 6 Uhr aufgestanden. Ehrlich gesagt, wollte ich gar nicht aufstehen – es war so kalt. In diesem Moment fragte ich mich, warum es am Morgen immer so kalt sein muss. Ich zog mich an und bereitete das Frühstück vor. Danach ging ich in den Keller, um mein Snowboard zu holen.
Nach ein paar Minuten kam mein Freund, um mich abzuholen. Wir verstauten die Ausrüstung im Auto und frühstückten zusammen. Als wir fertig waren, fuhren wir los. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und zehn Minuten, aber weil wir uns ein wenig verfahren hatten, brauchten wir etwas länger.
Als wir ankamen, assen wir etwas Kleines und gingen dann, um die Tickets zu kaufen. Wir haben uns sehr auf diesen Tag gefreut. Wir lieben es, Snowboard zu fahren! Den ganzen Tag verbrachten wir auf den Pisten und hatten sehr viel Spass. Wir blieben bis um 17 Uhr dort.
Auf dem Heimweg wollte mein Freund noch ein wenig driften. Er begann auf dem Schnee zu rutschen, was ziemlich lustig war, aber ich sagte ihm, er solle aufpassen, weil jederzeit Autos kommen könnten. Also suchte er einen Platz, wo keine Autos unterwegs waren.
Mein Freund dachte, der Schnee dort wäre wie der vorher. Aber nein, dieser Schnee war überhaupt nicht zum Driften geeignet und wir blieben stecken. Ich konnte nicht aufhören zu lachen! Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, suchten wir nach einer Lösung.
Wir suchten nach Gegenständen, die uns helfen konnten. Wir fanden etwas Holz, das wir hinter die Räder legten, damit sie nicht rutschen konnten, aber es funktionierte nicht. Dann versuchten wir es mit Steinen, aber das brachte auch nichts. Nach einigen Minuten im Auto entschieden wir uns, zu Fuss nach Hilfe zu suchen. Zufällig fanden wir zwei Schaufeln. Ich weiss nicht, wie wir die im Dunkeln entdeckt haben!
Wir begannen, den Schnee um die Räder wegzuschaufeln. Nach etwa 20 Minuten anstrengender Arbeit versuchten wir wieder, das Auto zu starten. Leider ging es wieder nicht, die Räder waren zu tief eingesunken.
Da wir nach Hause mussten und es schon 22 Uhr war, machten wir uns erneut auf den Weg zur Strasse. Mein Akku war leer und mein Freund hatte sein Handy beim Snowboarden verloren. An der Strasse versuchte mein Freund mit Handzeichen, jemanden anzuhalten. Kurz darauf hielt ein freundlicher Mann an und fragte, ob alles in Ordnung sei. Wir erklärten ihm die Situation und er bot uns Hilfe an.
Der Mann holte ein anderes Auto, mit dem er uns herausziehen konnte. Nach etwa fünf Minuten war das Auto aus dem Schnee befreit. Ich war überglücklich und gab dem Mann sogar 20 Franken als Dankeschön. Nachdem wir die verwendeten Steine und das Holz zurückgelegt hatten, machten wir uns auf den Heimweg.
Der Himmel war in dieser Nacht wunderschön. Wir hielten kurz an, um den Himmel und die Sterne zu betrachten. Gegen 23 Uhr kam ich schliesslich mit einer lustigen Geschichte im Gepäck zu Hause an.

