Heute ging ich mit meinen Freundinnen auf einen Ausflug nach Zürich. Bevor wir losgingen, assen wir noch etwas, und ich machte mir Wellen in die Haare. Meinen Kolleginnen und mir gefällt diese Frisur einfach richtig gut.
Ela, Almina, Alicia und ich haben uns alle ziemlich ähnlich angezogen. Wir trugen schwarze Hosen, ein schwarzes Oberteil, eine schwarze Tasche und darüber einen hellbraunen Mantel. Der Mantel sollte unser Outfit ein wenig aufwerten und dem Ganzen den letzten Schliff geben.
Als wir fertig waren, hiess es: Los geht’s! Wir nahmen unsere Sachen und fuhren Richtung Stadelhofen. Das Wetter war traumhaft und genau deswegen war der Weg entlang des Sees unmenschlich voll. Schon von weitem konnte man die Menschenmassen erkennen. Man hätte wirklich meinen können, es sei ein riesiger Ameisenhaufen, in dem alle ständig in Bewegung waren, wie Ameisen, die wild durcheinander wuseln.
Da wir es nicht mögen, wenn sich draussen so viele Menschen um uns herum drängen, beschlossen wir, zuerst etwas essen zu gehen. Wir machten uns also auf den Weg zum Restaurant. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber am Ende haben wir uns für Vapiano entschieden. Ich habe dort eine feine Trüffelpasta gegessen – einfach nur mhhh!
Während des Essens plauderten wir über alles Mögliche: alte Geschichten, neue Pläne und lustige TikToks, die wir gesehen hatten. Die Zeit verging wie im Flug.
Wir sassen etwa zwei Stunden dort, wollten aber nicht den ganzen Abend im Restaurant verbringen. Also machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum See. Und was soll ich sagen, es war unglaublich, wie viele Menschen sich dort versammelt hatten. Alle klebten regelrecht aneinander. Aber wir liessen uns den Abend nicht verderben: Wir fanden eine Bank direkt am Wasser, setzten uns hin und liessen den Tag entspannt ausklingen.
In solchen Momenten merke ich, wie wertvoll echte Freundschaften sind. Es sind nicht die teuren Aktivitäten, sondern die Menschen, mit denen man sie teilt.
Verfasst wurde dieser Text von Leonisas im Wahlfach Bloggen 24/25.

