Glück ist für mich ein sehr grosses Thema. Jeder Mensch kann Glück auf eine andere Weise fühlen und jede Person hat etwas anderes, das ihn glücklich macht. In diesem Text möchte ich darüber sprechen, was mich persönlich glücklich macht.
In der Schule habe ich das Wahlfach Glück gewählt, da mich das Thema sehr interessiert. Dort haben wir viele spannende Inhalte behandelt, unter anderem die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow.
Kleines und grosses Glück
Beim Thema Glück gibt es viele unterschiedliche Formen. Es gibt kleine und grosse Glücksmomente.
Kleine Glücksmomente sind für mich zum Beispiel, wenn ich in einer Prüfung eine gute Note bekomme. In dem Moment freue ich mich sehr, aber das Gefühl vergeht nach einer Weile wieder. Auch wenn ich draussen jemandem begegne, den ich gerne habe, und ihm oder ihr „Hallo“ sagen kann, ist das für mich auch ein kleines Glücksgefühl.
Grosses Glück bedeutet für mich zwei Dinge: Zum einen, dass ich ein gutes Leben führen kann, mit einem Dach über dem Kopf und Essen. Zum Anderen empfinde ich grosses Glück, wenn ich Blumen geschenkt bekomme. Ich stelle sie dann in meinem Zimmer auf und jedes Mal, wenn ich sie anschaue, habe ich ein langanhaltendes Glücksgefühl.
Experiment im Glücksunterricht
Wie schon erwähnt, habe ich das Wahlfach Glück gewählt. Dort durften wir ein spannendes Experiment durchführen. Es ging darum, jeden Tag zu beobachten, was einen glücklich macht.
Dazu sollte ich jeden Abend in ein Glückstagebuch schreiben, was mich an diesem Tag glücklich gemacht hat. Ich habe es leider nicht jeden Tag geschafft, etwas einzutragen, aber ich habe es versucht. Im Unterricht haben wir unsere Erfahrungen ausgetauscht und besprochen. Ich fand es sehr spannend, wie unterschiedlich die Dinge sind, die verschiedene Menschen glücklich machen.
Bedürfnispyramide von Abraham Maslow
Die Bedürfnispyramide haben wir auch im Unterricht durchgenommen. Sie zeigt auf, welche Bedürfnisse für den Menschen wichtig sind und in welcher Reihenfolge sie erfüllt werden müssen.
Ganz unten stehen die körperlichen Grundbedürfnisse, also Nahrung, Wasser, Schlaf. Nachher kommen die Sicherheitsbedürfnisse, wie ein Dach über dem Kopf oder medizinische Versorgung. An dritter Stelle kommen die sozialen Bedürfnisse. Hier geht es darum, Freunde und Familie zu haben, die einen mögen und unterstützen.
Bei den Individualbedürfnissen geht es um den Gewinnerinstinkt oder um das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Ganz oben steht die Selbstverwirklichung, dabei geht es darum, die eigenen Ziele im Leben gut zu erreichen.
Die Pyramide lässt sich in zwei grosse Gruppen unterteilen:
- Die Defizitbedürfnisse (Stufen 1–3) sind lebensnotwendig und begleiten uns das ganze Leben.
- Die Wachstumsbedürfnisse (Stufen 4 und 5) sind nicht überlebenswichtig, aber wichtig für unsere persönliche Entwicklung und Zufriedenheit.
Körperliche Grundbedürfnisse
Unser Körper hat auch Grundbedürfnisse, die erfüllt sein müssen, damit wir uns glücklich fühlen. Ich erkläre nun einige davon und wie man sie pflegen kann:
Schlaf
Unser Schlaf hat verschiedene Phasen:
- Einschlafphase
- Tiefschlafphase
- REM-Phase
Viel und guter Schlaf hilft uns, den Tag mit Energie zu starten. Während wir schlafen, sortiert und verarbeitet unser Gehirn alles, was wir erlebt haben.
Ernährung
Für eine gesunde Ernährung braucht unser Körper:
- Kohlenhydrate
- Fette
- Proteine
- Vitamine
Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für unser Wohlbefinden. Das bedeutet: nicht nur Salat und Reis essen, aber auch nicht ständig Burger und Pommes. Viel Wasser trinken ist auch sehr wichtig.
Bewegung
Bewegung ist ein sehr guter Ausgleich bei Stress. Sport kann Glücksgefühle auslösen, und danach ist man oft stolz auf sich selbst. Bewegung trägt nicht nur zur körperlichen Gesundheit bei, sondern auch zu einem positiven Lebensgefühl.
Dieser Text entstand im Wahlfach Bloggen 24/25. Geschrieben wurde er von Amalia.

