Klassenlager 2025 (Valton)

Dienstag

Am Pfingstdienstag war es endlich so weit: Wir fuhren ins Klassenlager! Unsere Koffer hatte Frau Rauber bereits zum Haus gebracht, damit wir sie nicht mitschleppen mussten. Um 08.52 stiegen wir in den Zug und kamen gegen 10.20 Uhr in Einsiedeln an. Dort durften wir zwei Stunden lang die Stadt erkunden.

Nach der Entdeckungstour trafen wir uns wieder und Frau Rauber gab uns 15 Franken, damit wir uns etwas zu essen kaufen konnten. Der nächste Treffpunkt war um 13.45 vor dem Kloster, wo wir an einer Führung teilnahmen. Ich habe in meinem 12 von 12 darüber berichtet.

Jeden Tag waren drei bis vier Personen fürs Abendessen zuständig. Diese hatten Glück, denn sie mussten den anstrengenden Weg zum Haus nicht zu Fuss zurücklegen. Ich brauchte etwa 30 Minuten hinauf. Obwohl ich oft sagte, dass ich nicht mehr könne, habe ich trotzdem weitergemacht.

Am Abend grillierten wir, genossen die schöne Aussicht und spielten noch etwas Basketball.

Mittwoch

Der Mittwoch war ein ruhigerer Tag, den wir hauptsächlich im Haus verbrachten. Nach dem Frühstück durften wir noch etwas im Bett bleiben, bis wir dann unseren selbst organisierten Sporttag starteten.

Wir spielten Basketball, Fussball, Pingpong, machten Seilziehen, tanzten Macarena und unternahmen einen Spaziergang.

Am Vormittag machten wir alles ausser dem Tanz und dem Spaziergang. Nach etwa zwei Stunden gingen wir spazieren und am Abend stand dann das Macarena-Tanzen auf dem Programm. Zum Abendessen gab es Linseneintopf.

Etwa zwei Stunden nach dem Essen tanzten wir Macarena. Plötzlich hiess es, wir sollten zwei Tänze machen. Ich versuchte mitzutanzen, aber es waren Tänze, die nicht alle kannten. Als dann immer mehr Tänze dazukamen, stieg ich aus.

Nach dem Tanzen war schon 22.00 Uhr. Einige blieben noch draussen, um sich weiterzuunterhalten, bevor es ins Bett ging.

Donnerstag

Wie an den anderen Tagen starteten wir mit dem Frühstück und machten uns dann bereit, ins Alpamare zu fahren. Wir liefen früher los, um pünktlich um halb elf Uhr dort zu sein. Wir durften vier Stunden im Bad bleiben.

Es hat sehr viel Spass gemacht, besonders die Rutschbahnen und das warme Wasser waren super angenehm und tat gut. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit im Einkaufszentrum, bevor wir zurückfuhren.

Ich hatte Glück: An diesem Abend war ich fürs Kochen eingeteilt und wurde deshalb mit dem Auto hochgefahren. So musste ich den anstrengenden Weg (40 Minuten bergauf) nicht zu Fuss machen. Da ich sehr müde war, freute ich mich riesig darüber.

Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese. Da die meisten erschöpft waren, gingen wir dieses Mal etwas früher schlafen.

Freitag

Der Freitag begann wie gewohnt mit dem Frühstück. Danach machten wir uns bereit, um nach Rapperswil-Jona zu fahren. Dort bekamen wir die Aufgabe, so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich zu besuchen und ein kreatives Video mit einer erfundenen Geschichte zu drehen.

Ich dachte, nur die Gewinnergruppe würde einen McDonald’s-Gutschein bekommen, aber am Ende erhielt jede Schülerin und jeder Schüler einen, das war eine tolle Überraschung! Insgesamt verbrachten wir etwa drei Stunden in Rapperswil-Jona.

Danach musste ich wieder den ganzen Weg zurück zum Haus laufen. Es war immer noch anstrengend, aber nicht unmöglich. Nach etwa 30 bis 40 Minuten hatte ich das letzte Mal diesen Aufstieg geschafft.

Am Abend haben wir noch Chili gegessen. Danach spielten wir noch etwas Basketball draussen, bevor es wieder Zeit fürs Bett war.

Samstag

Am Samstag war es Zeit, wieder nach Hause zu gehen. Um 07.00 stellten wir unsere Koffer raus, dann frühstückten wir. Nach dem Frühstück räumten wir die Zimmer leer und putzten das ganze Haus.

Um 10.32 fuhren wir mit dem Bus ab Egg Postplatz und um 12.37 kamen wir wieder in Affoltern am Albis an.

Für mich war es ein sehr tolles Klassenlager.

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