Im April 2025 habe ich mich entschieden, eine Schnupperlehre im Volg in Mettmenstetten zu machen. Hier erzähle ich, was ich in dieser Woche alles erlebt habe, welche Aufgaben mir besonders gefallen haben und was mir nicht so gefallen hat.
Montag
An meinem ersten Tag ging ich in den Laden und stellte mich vorn bei der Kasse vor. Die Kassiererin schickte mich in den Personalbereich, wo ich mich erneut vorstellte. Die stellvertretende Filialleiterin (STV) begrüsste mich herzlich, stellte mir das Team vor und gab mir ein Volg-Shirt, das ich gleich anzog.
Danach führte sie mich durch den Laden und zeigte mir die verschiedenen Abteilungen sowie das Lager. Anschliessend durfte ich in der Gemüseabteilung Produkte nachfüllen. Später begleitete ich einen Mitarbeiter ins Lager, wo wir gemeinsam Ware holten und in den Regalen einräumten. Er erzählte mir dabei etwas über sich und stellte mir auch Fragen.
Wir arbeiteten danach in der Getränkeabteilung weiter. Ich lernte, was wir auffüllen mussten, notierte es und holte dann die entsprechenden Getränke aus dem Lager. Bis zum Ende des Tages räumte ich Waren ein und zog sie nach vorn, damit die Regale voller wirkten.
Ich lernte auch die Regel „First in, first out“ kennen. Das bedeutet, dass Produkte mit einem früheren Ablaufdatum nach vorn gestellt werden, damit sie zuerst verkauft werden, und neuere Produkte nach hinten kommen.
Der erste Tag hat mir bereits sehr viel Spass gemacht und ich freute mich auf die kommenden Tage.
Dienstag
Am Dienstag fühlte ich mich schon wohler, weil ich das Team schon ein wenig kannte. Im Personalraum stellte sich auch die aktuelle Lehrtochter vor. Die STV gab uns den Auftrag, Regale aufzufüllen, was wir auch gleich taten. Ich sollte zusätzlich gekühlte Waren aus dem Lager holen.
Danach erklärte man mir die Bedienung: Wenn Kunden etwas Frisches wollen, meldet die Kasse das. Dann geht ein Mitarbeiter hin, zieht Handschuhe an, verpackt das Gewünschte und übergibt es dem Kunden. Bezahlt wird anschliessend an der Kasse, also eigentlich nicht unkompliziert.
Mein erster Kunde wollte eine Erdbeerschnitte. Ich nahm sie, verpackte sie ordentlich und übergab sie dem Kunden. Es war eine meiner Lieblingsaufgaben, weil man ohne Zeitdruck arbeitet und sich dabei sogar kurz mit den Kunden unterhalten konnte.
Als dann 12 Uhr war, durfte ich nach Hause und so endete der zweite Tag.
Mittwoch
Am Mittwoch begann mein Tag erst um 10 Uhr. Ich traf die STV im Personalraum, die mir zusammen mit einem Mitarbeiter den Auftrag gab, Regale aufzufüllen. Wir holten die Ware aus dem Lager und räumten sie ein. Danach fuhren wir in die Bäckerei, um frische Produkte zu holen.
Zurück im Laden bediente ich wieder einen Kunden mit Frischprodukten. Danach durfte ich zum ersten Mal an die Kasse. Ich war ziemlich nervös und machte einige Fehler. Die STV meinte aber, dass ich schnell lerne. Als es voller wurde, öffnete sie eine zweite Kasse.
Ein Kunde war unfreundlich und forderte mich auf, mich zu beeilen. Die STV erklärte ihm ruhig, dass ich ein Schnupperlehrling sei und er sich beruhigen sollte. Sie übernahm und beruhigte die Situation. Sie sagte mir, dass ich dafür nichts könne und jeder der Kunden auf meiner Seite sei. Danach schickte sie mich in die Kühlabteilung zum Einräumen und die Produkte nach vorn zu ziehen.
Um 20 Uhr war mein Arbeitstag zu Ende.
Donnerstag
Am Donnerstag begann mein Tag bereits um sechs Uhr morgens. Die STV schickte mich mit einem Mitarbeiter ins Lager, um Waren zu holen. Als wir oben einräumten, fragte ein Kunde nach einem Produkt, das ich ihm zeigte.
Kurz darauf wurde ich wieder zur Bedienung gerufen. Ein Kunde wollte eine Erdbeerschnitte. Ich verpackte sie, schrieb den Preis auf und übergab sie ihm.
Danach räumte ich weiter Regale ein. Später mussten wir noch Flaschen auffüllen. Wir notierten, was wir brauchten, holten es aus dem Lager und räumten es ein. In der Pause holte ich mir ein Red Bull und etwas zu essen, bezahlte, setzte mich und genoss meine Pause.
Nach der Pause arbeitete ich wieder in der Kühlung. Nachdem ich fertig war, durfte ich Feierabend machen und fuhr nach Hause.
Freitag
Am Freitag war ein Highlight für mich, ich durfte wieder an die Kasse. Um 8 Uhr war ich im Laden. Zunächst räumte ich mit der Lehrtochter in der Kühlung ein. Dann holte mich die STV zur Kasse. Ich war immer noch nervös, aber es lief schon viel besser.
Nach einer Weile machte ich Pause, holte mir wieder ein Red Bull und setzte mich draussen hin. Danach ging ich erneut ins Lager, holte Ware und füllte sie auf.
An der Bedienung kam ein Kunde, der ein kleines Schokoladenstück wollte. Ich verpackte es, schrieb den Preis auf und übergab es.
Am Ende des Tages bat mich die STV ins Büro, besprach noch einige Dinge mit mir und dann durfte ich gehen.
Samstag
Am Samstag war mein letzter Schnuppertag. Die STV war nicht da, also sagte mir der Chef, was ich tun soll. Ich arbeitete den ganzen Tag im Lager und räumte ein. Zwischendurch war ich noch ein paar Mal an der Bedienung. Der Tag war nicht so interessant, da ich den ganzen Tag die gleiche Tätigkeit machte.
Am Ende des Tages holte mich der Chef ins Büro für ein Abschlussgespräch. Danach durfte ich gehen. Ich nahm mir noch etwas zu trinken mit und fuhr nach Hause.
Fazit
Mit dem Samstag endete meine Schnupperlehre im Detailhandel. Ich habe sehr viel gelernt, spannende Erfahrungen gemacht und das Team gut kennengelernt. Besonders die Arbeit an der Bedienung und der Kasse haben mir gefallen.
Übrigens: Ich habe die Lehrstelle bekommen!

