Allein unterwegs und doch zu Hause angekommen – August-Rückblick 25

Allein fliegen

Früh am Morgen packte ich die letzten Sachen und mein Vater fuhr mich zum Flughafen. Ich war sehr nervös, gleichzeitig auch aufgeregt.

Schnell Koffer abgegeben und zur Sicherheitskontrolle. Bei der Sicherheitskontrolle war es so voll, man musste lang warten, bis man an der Reihe war. Nach einer Weile kam ich auch durch, ganz erleichtert und glücklich. Noch ein bisschen die Zeit vertrieben und schon war das Gate offen und ich stieg ins Flugzeug.

Eigentlich hatte ich nie Angst vor dem Fliegen, doch dieses Mal spürte ich ein wenig Nervosität. Vor dem Start setzte ich meine Kopfhörer auf und hörte Musik, um alles um mich herum zu vergessen. Kurz darauf waren wir schon in der Luft und ich hatte ein schönes und glückliches Gefühl. Als ich aus dem Fenster schaute, entdeckte ich unter mir das Meer und erkannte, dass wir über Italien flogen. Der Flug dauerte etwa eine Stunde, fühlte sich aber viel länger an.

Familie besuchen

Als das Flugzeug zu sinken begann, wusste ich, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis ich meine Familie wiedersehe.

Nach der Landung trat ich aus dem Flugzeug, und sofort fiel mir die andere Luft auf und ich fühlte mich zu Hause. Ich wartete noch auf mein Gepäck und ging dann zum Ausgang, wo meine Grosseltern schon auf mich warteten. Sie freuten sich riesig und hatten mir sogar Blumen mitgebracht.

Gemeinsam fuhren wir zu ihnen nach Hause, quatschten und lachten viel. Dort überraschten mich meine Cousinen. Ich freute mich so sehr, sie wiederzusehen und Zeit mit ihnen zu verbringen.

Der Spaziergang im Dunkeln

Nachdem ich mich etwas erholt hatte, machten wir uns fertig und liefen zur Bushaltestelle. In Bosnien kann es vorkommen, dass Busse ausfallen, und da es dort kein System wie die „SBB“ gibt, waren wir uns nicht sicher, ob der Bus überhaupt kommt.

Nach langem Warten kam er endlich und wir fuhren in die Stadt. Im Bus war es sehr heiss, zum Glück hatte ich meinen Fächer dabei. Wir machten einen Spaziergang und gingen anschliessend in ein Café, wo wir uns zwei Eiskaffees bestellten und den Abend genossen.

Da die Busse nur bis zehn Uhr fuhren, hatten wir keine Verbindung mehr nach Hause. Zum Glück wohnten wir nicht allzu weit entfernt, also liefen wir zu Fuss. Es war stockdunkel, deshalb beeilten wir uns. Sicher zu Hause angekommen, zogen wir unsere Pyjamas an und fielen müde, aber glücklich ins Bett.

3 Antworten auf „Allein unterwegs und doch zu Hause angekommen – August-Rückblick 25“

  1. Wow! Dieses Jahr bin ich auch zum ersten Mal ohne meine Eltern geflogen, ich hatte auch ein bisschen Angst, aber am Ende war alles gut.

  2. Alleine fliegen ist schon sehr speziell. Es ist eine kurze Zusammenfassung, was ich super finde, weil längere Texte mit der Zeit langweilig werden können, wenn es nur immer ums Gleiche geht. Toller Rückblick!

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich wollte genau dieses Gefühl beim Alleinefliegen einfangen, ohne zu sehr auszuschweifen. Schön, dass es so bei dir angekommen ist.

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