Ein gelungener Start in der Oberstufe Ennetgraben

Mein erstes Quintal in der Oberstufe Ennetgraben war ziemlich gut. Am Anfang dachte ich, es würde sehr schlecht werden, weil ich niemanden kannte. Nur zwei Mädchen, mit denen ich nicht besonders gut befreundet war. Am ersten Tag war ich sehr aufgeregt. Dort waren viele Personen, die ich noch nie gesehen hatte. Ich war auch ein bisschen müde, weil ich so früh aufstehen musste. Es war für mich ungewohnt, jeden Tag so früh aufzustehen.

Am Anfang fand ich alle Personen etwas seltsam, aber jetzt finde ich alle sehr sympathisch. Ein Kollege von mir sagte, dass meine Lehrerin sehr streng sei. Deshalb freute ich mich überhaupt nicht auf sie. Aber als ich sie zum ersten Mal begrüsste, merkte ich, dass sie gar nicht schlimm war. Sie war ganz normal. Das war das Erste, was mir an dieser Schule positiv auffiel.

Danach machten wir ein Kennenlernspiel und anschliessend hatten wir Mathematik. Dort arbeitete ich mit einem Kollegen meines Bruders zusammen. Mein Bruder geht in die Sek A. Sein Kollege war ziemlich cool. Wir haben die ganze Zeit über die neue Schule reklamiert, obwohl ich eigentlich alles mega cool fand. Er wurde mein erster richtiger Kollege an der neuen Schule.

Am Donnerstag hatten wir Sport. Unsere Sportlehrerin erklärte uns, wie Sport am Mittwoch (SaM) funktioniert. Weil wir an der Schule zu wenig Turnhallen haben und viele Jugendliche am Mittwochnachmittag nur rumhängen, bietet das Ennetgraben an diesem Nachmittag Sportlektionen an. Wir müssen pro Semester 18 Lektionen SaM besuchen. Dafür können wir uns am Freitag anmelden. Ich fand das mega doof, weil der Mittwoch eigentlich mein Ruhetag war.

Am letzten Tag vor den Herbstferien gingen wir in Zürich in zwei Museen. Ich fand das mega cool, weil wir in der Primarschule fast nie Ausflüge vor den Ferien gemacht hatten. Im ersten Museum haben wir schöne Kaugummis am Boden angeschaut. Ben Wilson, der Mann, der sie angemalt hat, brauchte wahrscheinlich sehr viel Geduld.

Im zweiten Museum erzählten zwei Frauen über die Steinzeit. Das war sehr langweilig. Am Ende mussten wir Gegenstände anschauen und entscheiden, welche davon fake waren. Das fand ich wieder cool, weil wir alte Gegenstände anfassen durften.

Mein erster Quintal in der Oberstufe Ennetgraben war spannend und ich bin sehr zufrieden mit dieser Schule.

Eine Antwort auf „“

  1. Es ist tatsächlich eine grosse Veränderung, wenn man von der Primarschule in die Oberstufe kommt! Das Unbekannte macht dann Angst und man erwartet viel Negatives. Ich bin jedoch froh, dass du jetzt gesehen hast, dass alles nicht so schlimm ist, wie du befürchtet hattest! Vielleicht lernst du daraus, dass du bei einer nächsten neuen Situation unbefangener bist und die Freude dann im Vordergrund steht. Das macht das Leben viel einfacher!

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