Madame Kitty

Inspiriert von Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“

Die Figuren

Kitty, 25 Jahre alt, ist Japanerin. Sie möchte eine Familie gründen und ihre Bäckerei erfolgreich machen.

Michal, 27 Jahre alt, ist ein amerikanischer Soldat. Auch er wünscht sich eine Familie und möchte seine Militärzeit erfolgreich beenden.


Es war einmal eine junge Japanerin namens Kitty, die in ihrer eigenen Bäckerei arbeitete. Sie suchte einen Partner, der sie im Leben und bei ihrer Bäckerei unterstützen konnte.

Eines Tages kamen Michal und seine Freunde nach Japan, um Ferien zu machen. Ihr Militärführer erlaubte ihnen, in Japan zu bleiben, bis wieder eine Mission anstand. Gleich nach der Ankunft sah Michal durch das Schaufenster der Bäckerei eine strahlende, hübsche Frau. Das war Kitty. Er entschied sich, hineinzugehen.

Kitty begrüsste ihn freundlich. Für sie war Michal genau der Typ Mann, den sie sich vorgestellt hatte, und sie wollte ihn unbedingt kennenlernen. Michal bestellte Kaffee und einen Donut. Heimlich schrieb sie ihre Telefonnummer und ihren Namen auf einen kleinen Zettel, den sie auf seinen Kaffeebecher klebte.

Als er den Becher erhielt, entdeckte er den Zettel und wusste sofort, dass die Nummer von der schönen Frau aus der Bäckerei stammte.

Am selben Abend entschloss er sich, Kitty zu kontaktieren, und schrieb ihr eine Nachricht. Kitty erhielt diese Nachricht und freute sich sehr. Darin stand: „Hallo, ich heisse Michal. Ich bin der Typ aus der Bäckerei.“ Kitty antwortete: „Hallo, ich bin’s, Kitty. Wie geht es dir?“

Sie chatteten die ganze Nacht und schliefen kaum. Am nächsten Tag beschlossen sie, etwas trinken zu gehen. Das geschah auch so. Sie verstanden sich auf Anhieb sehr gut.

Mit der Zeit entstand eine Beziehung und beide wollten eine Familie gründen. Doch in der japanischen Kultur war es üblich, jemanden aus dem eigenen Land zu heiraten. Kitty war das jedoch egal, sie wollte ihr Leben mit Michal teilen.

Michals Eltern akzeptierten Kitty aber nicht, weil sie keine Amerikanerin war. Das enttäuschte Michal sehr. In diesen vier Monaten wurde Kitty schwanger, und als sie es ihm erzählte, war er überglücklich. Er wollte seine Eltern informieren, doch diese waren ganz und gar nicht einverstanden und schmiedeten einen Plan.

Kittys Eltern wohnten in Japan und Kitty hörte sie nur telefonisch. Als sie mit ihnen sprach, wussten ihre Eltern bereits, dass sie jemanden kennengelernt hatte. Kitty erzählte ihnen von Michal, sie sagte aber nicht, dass sie schwanger war. Sie log ihre Eltern an, indem sie sagte, Michal sei Japaner, und erfand auch einen anderen Beruf.

Ihre Eltern freuten sich sehr für sie, doch sie hatten keine Ahnung, dass Kitty sie über Michal belogen hatte. Michal selbst wusste davon auch nichts.

Nach einer Woche musste Michal für eine Mission zurück nach Amerika. Da es eine geheime Mission war, durfte er keinen Kontakt zur Aussenwelt haben, und niemand konnte ihn erreichen. Er versprach Kitty, so bald wie möglich wiederzukommen. Doch während seiner Abwesenheit tauchten plötzlich seine Eltern in Japan auf.

Sie hatten einen Detektiv beauftragt, um Informationen über Kitty zu sammeln, und dieser hatte ihre Adresse herausgefunden. Zusammen mit ihm gingen sie zu Kittys Bäckerei. Zufällig musste Kitty genau an diesem Tag einspringen, weil jemand krank war. Da sie Michals Eltern nicht kannte, ahnte sie nichts. Die beiden verfolgten sie bis nach Hause.

Kitty vergass die Haustür abzuschliessen und ging duschen. Währenddessen schlichen sich Michals Eltern in ihr Haus. Sie wussten aber nicht, dass es im Haus Kameras gab. Als Kitty aus der Dusche kam, wurde sie von hinten mit einem Messer erstochen. Michals Eltern litten unter psychischen Problemen. Sie hatten frühere Taten immer geschickt verborgen, sodass sie nie aufgeflogen waren. Deshalb töteten sie nicht nur Kitty, sondern auch ihr ungeborenes Enkelkind.

Die Nachbarn hörten einen lauten Schrei und riefen die Polizei. Während Michals Eltern den Tatort reinigten (sie wussten genau, wie man so etwas macht, weil es nicht das erste Mal war, dass sie jemanden umgebracht hatten) traf die Polizei ein und verhaftete sie. Auch die Kameras im Haus lieferten wichtige Beweise.

Drei Monate später

Nach Abschluss seiner Mission buchte Michal ein Ticket nach Japan. Er hatte während der geheimen Mission keinerlei Informationen erhalten und wusste nichts von dem, was geschehen war. Er wusste nichts von dem, was geschehen war, und freute sich darauf, Kitty wiederzusehen. Doch als er bei ihrem Haus ankam, sah er, dass es zum Verkauf stand.

Ein Nachbar erzählte ihm alles. Michal war traurig, wütend und enttäuscht von seinen Eltern. Immer wieder fragte er sich, wie sie ihm so etwas antun konnten. Obwohl er sie im Gefängnis besuchen wollte, entschied er sich dagegen. Er fand heraus, wo Kitty begraben war, besuchte ihr Grab und entschuldigte sich dafür, dass er nicht bei ihr war und sie nicht schützen konnte.

Michal ging in ein Hotel. Da er direkt von der Mission kam, hatte er seine Dienstwaffe noch bei sich. Er konnte diesen Schmerz nicht mehr aushalten, nahm seine Waffe und erschoss sich.

Eine Antwort auf „“

  1. Toll! Ich finde du hast die Geschichte sehr spannend geschrieben und einen sehr guten Plot hineingebracht. Ich mag es sehr wie der Text aufgebaut ist und die Spannung aufrecht erhält.

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