Struppiger Gast

Es war Sommerzeit, als plötzlich ein struppiger Hund im Garten von Lisa auftauchte. Der Hund war sehr schmutzig und sein Fell völlig verknotet.

Wenig später kamen Lisas Schulkameraden vorbei. Sie stichelten und machten sich über den Hund lustig. „Hahaha, er sieht ja schrecklich aus!“ und „Ich habe noch nie etwas so Schreckliches in meinem Leben gesehen!“, riefen sie.

Lisa wurde wütend und verteidigte den Hund. „Hört auf, das ist nicht lustig!“, sagte sie entschieden.

Lisas Mutter brachte den Hund zum Tierarzt. Dort wurde er gründlich gereinigt und bekam Futter sowie Wasser. Es stellte sich heraus, dass der Hund einer alten Frau gehörte. Die Frau wurde kontaktiert und kam, um ihren Hund abzuholen. Sie bedankte sich herzlich bei Lisas Mutter.

Lisa war traurig, denn sie hatte sich schon lange einen Hund gewünscht. Am liebsten hätte sie den struppigen Hund Tom genannt. Doch die alte Frau konnte sich nicht mehr um den Hund kümmern. Deshalb übergab sie ihn Lisa.

Lisa war überglücklich und dankbar. Gemeinsam mit Tom führte sie ein schönes Leben.


Dieser Text ist Teil der ABC-Etüden, eines Projekts, das von Christiane am Leben gehalten wird. Im März 2026 sind die Begriffe Sommerzeitstruppig und sticheln vorgegeben. Die Länge des Textes darf 300 Wörter nicht überschreiten.

Geschrieben wurde diese Etüde von Martina, einer Erstklässlerin des Schuljahrs 25/26.

Eine Antwort auf „“

  1. Wie schön das ist, dass die alte Frau ihren Hund an jemanden abgeben konnte, die ihn liebt! Das hat ihr das Leben ohne Tom bestimmt leichter gemacht.
    Danke dir für die Etüde, ich freue mich, dass du mitgeschrieben hast!

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