Danieles Gruselgeschichte (Aresa)

Hallo, ich bin Daniele und heute erzähle ich euch meine Gruselgeschichte.

Es war letztes Jahr im Oktober. Es war ein grauer Tag und ich war zu Hause, weil ich krank war. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich, dass es wie aus Kübeln goss. Das zerstörte meine Laune, weil ich die Sonne liebe.

Es war sieben Uhr morgens und meine Mutter musste arbeiten gehen. Sie sagte zu mir: „Daniele, quando vuoi mangiare: Ti ho lasciato del cibo sul tavolo. Muoviti o si raffredda. Io vado, ciao! (Daniele, wenn du was essen möchtest: Ich habe dir Essen auf dem Tisch gelassen. Mach schnell oder es wird kalt. Ich geh jetzt, ciao!)“

Ich hätte ja eigentlich meine Hausaufgaben machen sollen, aber darauf hatte ich keine Lust. Es war ja auch erst Morgen. Deswegen dachte ich mir: „Ich habe noch den ganzen Tag Zeit, diese blöde Aufgabe zu lösen. Ich mache sie einfach später.“

Ich hatte Hunger, aber ich wollte erst eine Runde „Five Nights at Freddy“ spielen, das ist mein Lieblingsgame. Ich muss sagen, dass ich nicht so darauf achtete, was meine Mutter mir sagte. Es war mir klar, was sie gesagt hatte, weil ich auf die Uhr geschaut habe. Sie ging aus dem Haus, um zur Arbeit zu gehen. Doch nach einige Minuten passierte was sehr Komisches.

Ich war ganz normal an meinem Computer am Gamen. Plötzlich hörte ich meine Mutter ein zweites Mal rufen. Ich habe es genau gehört. Sie sagte: „Daniele su! Vieni!“. Anfangs dachte ich, sie sei noch zu Hause, aber ich antwortete nicht auf ihren Ruf.

Aber dann realisierte ich, dass ich ja eigentlich alleine zu Hause sein sollte. Ich hörte auf zu spielen. Langsam drehte ich mich um, die Türe stand offen. Ich blieb etwa eine Minute ganz still sitzen. Dann stand ich auf, um zu kontrollieren, ob jemand im Haus war. Ich hörte immer noch die Stimme meiner Mutter.

Es konnte nicht sein, niemand war zu Hause, ausser mir.

Ich hatte Angst und wusste nicht, was machen sollte. Vielleicht war jemand eingebrochen und wollte mich umbringen? Wer mich kennt, weiss, dass ich mich vor solchen Situationen fürchte. Auch wenn es nur als Spass gemeint ist, finde ich daran überhaupt nichts lustig.

Tja, es gab nur eine Möglichkeit. Ich rief meine Mutter an und fragte: „Mamma, bist du vorhin nochmals nach Hause gewesen?“. Sie war verwirrt. Schliesslich hatte sie mir ja ciao gesagt. Welchen Grund hätte sie gehabt, nochmals was zu sagen? Sie meinte: „Daniele, ich bin am Arbeiten. Du kannst mich nicht einfach so stören während der Arbeitszeit. Ich kriege sonst Probleme“.

Einige Stunden gingen vorbei und ich hatte das Ereignis schon fast vergessen. Es war nichts Weiteres mehr ist passiert und hatte in Ruhe weiterspielen können. Ich habe die Hausaufgaben erledigt, danach geputzt, damit meine Mutter nicht mehr so viel arbeiten musste und ging wieder ins Bett. Später kam meine Mutter nach Hause, wie jeden Tag.

Ich vermute nachträglich, dass ich mir diese Stimme nur eingebildet hatte, obwohl sie ganz klar und deutlich gewesen war. Eingebildet oder nicht, es war gruselig und ich kriege nur schon bei der Erinnerung daran eine Gänsehaut.

2 Antworten auf „Danieles Gruselgeschichte (Aresa)“

  1. Liebe Aresa
    Mir gefällt deine Geschichte sehr gut. Ich finde es super, dass du Absätze in deinen Text eingebaut hast, diese erleichtert das Lesen. Ich finde auch, dass deine Geschichte eine gute Länge hat. Sie ist nicht zu lang und auch nicht zu kurz.

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