Unser Klassenlager in Signau

In diesem Artikel erzähle ich euch über das Klassenlager. Ich war eine Woche mit meiner Klasse in Signau in einem grossen, sehr schönen Gruppenhaus. Wir waren natürlich nicht allein, sondern mit Frau Rauber, Frau Gloor, Herr Sigg und Thomas. Wer ist Thomas? Ganz einfach, er ist der Sohn von Frau Gloor. Und wen ich fast vergessen hätte, obwohl sie so wichtig ist, ist Jilli. Der süsse Hund von Frau Gloor.

Wir hatten Spass und manchmal auch Langeweile, aber schlussendlich war es ein echt cooles und spannendes Lager. Unser erstes und letztes Klassenlager. Also geniesst meinen Artikel.

Der erste Tag

Heute ist der erste Tag in Signau in unserem Klassenlager. Wir trafen uns alle wie geplant am Bahnhof Affoltern und stiegen mit Thomas und Herr Sigg in den Zug ein und fuhren nach Signau. Als wir am Bahnhof in Signau ankamen, liefen wir 30 min bis zu unserem Haus. Als wir endlich dort waren, durften wir erst mal alles ablegen und unsere Betten machen.

Dann haben wir zu Mittag gegessen, es gab Tortellini. Danach wurden zwei Gruppen gebildet. Ich war in der ersten Gruppe und wir bekamen eine Führung durch Signau. Wir sahen coole und teils auch sehr lustige Häuser dieser Gegend. An der Führung ging es um die Leute und Gründer von verschiedenen Sachen. Und zum Schluss durften wir noch in das Gemeinde Archiv. Das dürfen nicht alle betreten, doch wir durften es. Darauf bin ich stolz 🙂

Als wir wieder zurückkamen, ging die andere Gruppe. Wir, im Haus, durften chillen und den Rest aus dem Koffer auspacken. Und gleich am ersten Tag war auch unsere Gruppe dran mit Kochen. Die Gruppe bestand aus Melvin, Dion, Elena und mir. Wir kochten Riz Casimir. In der Küche kamen wir zusammen sehr schnell voran und schon nach einer Stunde konnten wir essen. Allen schmeckte es sehr, was uns natürlich sehr erfreut hat. 😋 Um 21:30 mussten wir dann auch leider unsere Handys abgeben.

Und dann gab es noch ein kleines Computerspiel, wo man Frösche fangen musste. Mari, Herr Sigg und ich haben gewonnen und bekamen einen Ice Tea. Um 22:00 war Nachtruhe, aber die Mädchen schliefen erst gegen 23:30.

Tag 2

Am Morgen wurden wir mit einem festen Klopfen an der Tür geweckt. Aber wenn ich einmal schlafe, dann schlafe ich wie ein Stein, also bekam ich nichts mit von dem Klopfen. Mich weckten dann die anderen Mädchen. Die eine Gruppe war schon früher unten, da sie Frühstück machen. Wir frühstückten zusammen und dann ging es los. Wir machten uns alle bereit und liefen zum Bahnhof runter. Von da fuhren wir nach Langnau, nicht weit entfernt von Signau.

Der Plan war eigentlich, dass wir in Langnau eine Art Comic-Rätsel lösen und am Mittag bräteln. Es wurde aber alles abgesagt, da es der letzte schöne Tag war und Herr Sigg und Thomas unbedingt noch wandern wollten. Also gingen wir heute wandern. Ich glaube, keiner hatte Bock zu wandern. Aber das leben ist hart. 😒

Wir liefen von Langnau Bahnhof nach Signau zum Haus. Als wir losgingen, war ja noch alles in Ordnung, aber mit der Zeit war es langweilig, anstrengend und meine Füsse taten weh. Wir machten eine Pause und durften unseren Snack essen. Dabei hatten wir einen Apfel, einen Farmer und ein Schoggi Stängeli.

Und dann spielten wir ein Spiel. Das war sehr amüsant. Endlich waren wir angekommen. Wir waren alle kaputt und wollten nur noch duschen und schlafen. Eine Gruppe bereitete wieder das Abendessen vor. Es gab Älplermagronen. Es schmeckte ganz gut, aber für mich hätte es noch ein wenig salziger sein dürfen. Am Abend mussten wir unsere Handys um 20:45 abgeben. Es gab wieder ein Spiel, aber diesmal machten nicht alle mit. Die meisten waren beim Sofa am Töggeli-Kasten und spielten zusammen.

So schnell ging die Zeit um, es war schon wieder Nachtruhe. Wir gingen in unsere Zimmer und machten das Licht aus. Dann kamen Frau Rauber, Frau Gloor, Herr Sigg und Thomas in unser Zimmer und sangen noch etwas, was sehr lustig war, da Herr Sigg den Text nicht konnte. Weil es mir an diesem Abend nicht so gut ging, schlief ich direkt ein und bekam nichts mehr mit vom Abend.

Ein neuer Tag in Signau

Neuer Tag, zu wenig Schlaf. Nein, Spass. Heute Morgen wurde ich früher geweckt, weil ich dran war mit Frühstück. Ich ging runter und der Rest meiner Gruppe stand schon in der Küche. Wir schnitten das Brot und bereiteten alles für das Essen vor. Wir alle zusammen assen das Frühstück.

Um 09:00 gab es einen Workshop über Schönschreiben. Es kam ein sehr lieber Herr zu uns, er hiess Fritz Tschanz. Mir gefiel der Workshop ausgezeichnet. Zuerst machte er einen kleinen Vortrag über die Entwicklung der verschiedenen Papiere und den verschiedenen Tinten im Laufe der Zeit.

Er zeigte uns auch sehr alte Bilder und Bücher, die mit einer Feder und Tinte geschrieben wurden. Und dann, was ich so cool fand, wir durften selbst mit Tinte und Feder schreiben. Das hat sehr Spass gemacht.

Das alles endete gegen 12:00 Uhr und dann gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen durften wir bisschen chillen und dann mussten wir unser Handy abgeben und es gab ein Mittagsprogramm. Zuerst arbeiteten wir 1 Stunde an diesem Beitrag und dann spielten wir 2 Stunden lang die verschiedensten Spiele. Zum Abendessen gab es Bratwürste mit Kartoffelscheiben und Salat.

Tag 4 in Signau

Der Horrormorgen!! Heute wurden wir um 05:00 Uhr von Thomas geweckt und wir Mädchen mussten mit ihm wandern gehen, da wir in der Nacht zu laut gewesen waren. Danach konnten wir nochmals ins Bett schlüpfen. Zum zweiten Mal sind wir wieder gegen 08:00 Uhr geweckt worden, um das Frühstück vorzubereiten.

Danach machten wir uns schnell bereit, da wir schon um11 Uhr in Trubschachen sein wollten. Dort befindet sich nämlich die Kambly Fabrik! Doch musste der Besuch zuerst erarbeitet werden.

Zuerst machten wir einen OL in Trubschachen. Ich war in der Gruppe mit Fabienne und Mari. Wir waren schon sehr weit, als wir auf eine andere Gruppe stiessen. Wir tauschten unsere Lösungen aus und machten gemeinsam weiter. Nach und nach kamen weitere Gruppen dazu. Am Ende fehlte uns eine Lösung, die wir alle gemeinsam suchten, bis wir sie fanden.

Dann gingen wir zur Fabrik und durften gruppenweise alle Kekse probieren gehen. Das hat sehr Spass gemacht und war sehr lecker.

Danach wanderten wir von dort aus bis nach Langnau und dann durften wir mit dem Zug nach Signau fahren. Endlich waren wir wieder im Haus. Essen gab es dann auch endlich. Wir hatten alle Hunger, weil wir uns zuvor nur mit Keksen voll gestopft haben. Wir alle waren auch sehr müde, aber wir wollten unsere letzte Nacht geniessen. Also redeten wir über alles und machten echt lustige Sachen, die ich vielleicht lieber nicht erwähne, da Frau Rauber hier auch mitliest ….

Letzter Tag in Signau

Heute mussten wir früh aufstehen und schnell frühstücken, da wir das ganze Haus putzen und aufräumen mussten, weil die Vermieter kommen würden und alles genau anschauten. Wir waren sicher 2 Stunden am Putzen, da immer irgendwo ein Fleck war. Als endlich alles sauber war, sassen wir alle draussen auf unseren Koffern und sprachen miteinander.

Endlich durften wir dann runterlaufen. Viele setzten sich auf ihren Koffer und rollten den Hang runter. Als wir unten angekommen waren, warteten wir auf unseren Zug. Wir stiegen ein und fuhren zurück nach Affoltern am Albis.

Ich war müde und erschöpft, also ging ich direkt nach Hause und schlief eine Runde. Und so schnell war das erste und letzte Klassenlager der BC3c auch schon vorbei. Es machte Spass mal wieder mit der ganzen Klasse etwas zu unternehmen und ich fand es eine sehr coole und spannende Woche.

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