ABC-Etüde von Jael S

Es war einmal eine Familie, die in Miami lebte. Sie wollten ihre Ferien auf einem Boot verbringen. Ihre Route führte sie von Miami nach Lissabon.

Auf der Reise besuchten sie viele Inseln besucht und wenn es schöne Strände oder Buchten gab, gingen sie dort baden. Meisten liessen sie sich aber einfach im Meer treiben. Damit sie nach dem Baden im Meer duschen konnten, sammelten sie das Regenwasser in einer Regentonne. So konnten sie sich problemlos die Haare und den Körper waschen.

Auf dem Meer gab es öfteres kleine Stürme, wodurch das Boot schaukelte. Die jüngere Tochter hatte einen sehr sensiblen Magen und musste sich deshalb immer übergeben, wenn das Boot schwankte.

Eines Tages sahen sie sogar einen Wal und an einem anderen Tag einen Delfin. Das war nur möglich geworfen, da sie kurz entschlossen Kurs auf Bali nahmen. Leider regnete es dort oft. Aber die schöne Villa mit Pool und einer Aussicht auf einen riesigen Wald entschädigte sie für das schlechte Wetter.

Nach einer Woche fuhren sie mit dem Boot weiter nach Lissabon. In Lissabon gaben sie das Boot ab und schauten sich vor der Rückreise noch die Stadt an.


Dieser Text entstand im Rahmen der ABC-Etüden von Christiane3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.

Die Wortspende für die Textwochen 38/39 des Jahres 2022 stammt von Ellen mit ihrem Blog nellindreams. Sie lautet: Regentonne, sensibel, schwanken.

2 Antworten auf „ABC-Etüde von Jael S“

  1. Was für ein wunderbar ungewöhnlicher Standort für die Regentonne! Es liest sich beinahe beneidenswert, wäre da nicht das arme Mädchen mit seinem sensiblen Magen, das möchte man nicht sein.

  2. Sich mal auf dem Meer treiben lassen: schöne Idee, selbst wenn das Ziel manchmal nur durch große Umwege in andere Welten über Bali zu erreichen ist. (Aber dies ist ja kein Erdkundeunterricht, sondern schriftstellerische Freiheit, die Welt einfach anders zu sehen.)

    Lass Dich nicht beirren, schau nur, dass sich die Worte nicht doppeln.

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