Was, die gibt es wirklich?

Ja, Gespensterfische gibt es wirklich! Ihr fragt euch bestimmt, wieso sie so heissen. Nun, diese Fische leben in der Tiefe der Meere, wo es kaum Licht gibt. Sie leben immer in der Dunkelzone, weshalb sie angepasste Augen haben, um auch in der Dunkelzone Beute aufspüren zu können.

Wie schon der Name „Gespenster“fisch sagt, sieht dieser Fisch wie ein Gespenst aus oder zumindest ein Teil von ihm. Sein kleiner Kopf ist durchsichtig. Es ist ein kleiner Fisch, welcher vermutlich als Einzelgänger unterwegs ist. Man weiss nicht viel über diese Tiere, weshalb ich „vermutlich“ geschrieben habe.

Der Gespensterfisch gehört zu der Unterklasse der Neuflosser und zu der Ordnung der Goldlachsartigen (Argentiniformes).

Ein solcher Gespensterfisch hat einen fast zylindrischen Körper, welcher zwischen 6 bis zu 20 cm lang wird. Sein dünner und langgezogener Körper ist komplett schwarz. Seine Brustflossen, welche tief an den Seiten seines Körpers liegen, haben 9 bis 20 Flossenstrahlen. Die Rückenflossen werden von 8 bis 16 Flossenstrahlen geschützt. Die Afterflosse liegt genau dahinter, mit 8 bis 14 Flossenstrahlen. Sie hat 31 bis 84 Wirbel.

Die Gespensterfische haben die unglaubliche Fähigkeit namens Biolumineszenz. Das ist eine Fähigkeit, welche die Lichtreize verbessert. Da in die Tiefe, wo sie leben, kaum bis gar kein Tageslicht gelangt, müssen sie sich trotzdem Signale geben können. Nicht nur wegen der Kommunikation, sondern auch wegen der Orientierung.

Dies ermöglichen ihnen die Lichtreize, genau deshalb haben sie höchst empfindliche Augen. Ihre Augen sind etwa in der Mitte des Gesichtes platziert und ermöglichen es den Fischen, nach unten zu schauen, ohne Drehungen oder Bewegungen. Die Gespensterfisch können nach unten sehen, aber dafür nicht nach oben. Das spielt im Dunkeln aber nicht wirklich eine Rolle.

Die Natur fasziniert mich von Tag zu Tag mehr. Der Mensch kennt nur 5 % des Meeres. Wer weiss, was sich dort unten sonst noch befindet. Ich bin mir sicher, in einigen Jahren wird man weit Gruseligeres entdecken, sodass man die Gespensterfische als „normal“ ansehen wird.

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