Ich wurde am Morgen aufgeweckt, weil mich die Sonne blendete. Es war ein heisser Tag im Juli. Ich hatte keine Schule, da es Samstag war, also hatte ich länger schlafen können. Ich machte mich bereit für den Tag. Meine Mutter suchte mir meine Kleider aus und ich zog mich an.
Während meine Mutter kochte, klingelte es plötzlich an der Türe. Ich machte die Türe auf und sah, es waren die Kinder aus meiner Nachbarschaft. Sie fragten mich, ob ich herauskommen wollte.
Schnell ging ich zu meiner Mutter und fragte, ob ich nach draussen gehen dürfe und sie sagte ja. Ich zog schnell meine Schuhe an und trat vor meine Haustüre, wo alle auf mich warteten. Sie hatten ihre Trottinetts dabei und sagten, ich solle meins auch holen. Und dann machten wir uns auf den Weg.
Wir fuhren bis zu unserem Schulhaus und spielten gemeinsam auf dem Spielplatz. Nach einiger Zeit wurde uns langweilig und wir entschieden uns weiterzufahren. Obwohl ich nur bis zum Schulhaus hätte fahren dürfen, ging ich trotzdem mit ihnen mit.
Da kamen wir an einen Spielplatz, auf dem wir noch nie gespielt hatten. Es gab viel mehr Spielsachen als auf unserem Schulspielplatz. Da standen mehrere Trampoline und Schaukeln. Daher mussten wir auch kein Wettrennen machen, wer als Erstes darauf kommt. Wir blieben auf diesem Spielplatz, bis es langsam dämmerte. Wir machten uns auf den Heimweg.
In der Nähe unserer Nachbarschaft gab es einen weiteren Spielplatz. Wir gingen aber selten dahin, da es dort immer Kinder hatte, die sehr frech waren. Aber als wir an diesem Tag vorbeifuhren, sahen wir, dass er leer war.
Ich war inzwischen durstig, weil es so heiss war und wollte schnell nach Hause etwas trinken. Ich bat meine Freunde auf mich zu warten. Schnell rannte ich nach Hause, trank Wasser und ging wieder raus. Meine Eltern sagten mir aber, dass ich nicht mehr lange draussen sein dürfe, da es langsam dunkel wurde.
Meine Freunde und ich spielten noch eine Stunde, bis uns die Eltern nach Hause riefen.
Dieser Text ist im Rahmen der Impulswerkstatt Januar/Februar 2024 von Myriade entstanden. Dafür stehen vier Bilder sowie zwei Rahmensätze zur Verfügung. Verfasst wurde er von Donisa im Wahlfach Bloggen 24/25.


Hallo Donisa
Ich finde diese Geschichte sehr schön, auch dass die Kinder sich getraut haben, etwas Neues zu entdecken. Das mit dem Durst haben kenne ich sehr gut aus meiner KIndheit. Aber wenn ich trinken ging, liess mich meine Mutter danach nicht mehr raus.
Danke für den Beitrag und fürs Mitnehmen auf mehrere Spielplätze !