Teil 1 der Geschichte findest du hier.
In Kanada angekommen, wurden Tom und sein Chef bereits von einem Taxi erwartet. Die Fahrt führte durch die riesige Stadt, bis sie schliesslich im Zentrum bei einem Hotel ankamen. Tom erhielt ein sauberes und sehr geräumiges Zimmer, in welchem er es sich gemütlich machte. Er packte seinen Koffer aus und legte sich müde ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde er bereits um 5 Uhr vom laut piependen Wecker geweckt, da er mit seinem Vorgesetzten zum Firmenevent musste. Er zog seinen schönsten Anzug, seine teuersten Schuhe und ein weisses Hemd an und ging dann in die Lobby des Hotels.
Dort boten ihm die Hotelmitarbeiter viele Speisen und bunte Getränke an. Doch Tom lehnte ab, er wollte seine schönen Kleider nicht beschmutzen. Als sein Chef wenig später erschien, stiegen beide ins Taxi, das bereits vor dem Hotel wartete.
Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten sie das Eventgelände. Noch waren keine weiteren Gäste eingetroffen und so nutzte Tom die Gelegenheit, um einen Spaziergang durch den nahegelegenen Wald zu machen. Dort entdeckte er unmenschlich hohe Bäume, viele verschiedene Tiere wie Eichhörnchen, Vögel und Ameisen und sah, wie frisches Quellwasser aus dem Boden quoll.
Später kehrte er zum Event zurück. Inzwischen waren zahlreiche Leute eingetroffen und tranken bereits die ersten Getränke. Spät am Abend machten sich Tom und sein Chef auf den Rückweg ins Hotel, wo sie ein letztes Mal übernachteten.
Am nächsten Tag nahm sich Tom Zeit, um die Stadt zu erkunden. Er machte viele Fotos, besuchte verschiedene Restaurants und genoss das leckere Essen.
Am Abend traten sie bereits die Rückreise an, zurück in den normalen Arbeitsalltag. Zu Hause angekommen, stellte Tom fest, dass sich unzählige Ameisen um den Kaffee versammelt hatten, den er Tage zuvor verschüttet hatte. Seufzend griff er zum Lappen, reinigte gründlich den Boden und legte sich danach müde ins Bett.
Im April 2025 ist etwas ganz Besonderes los. Wir dürfen zum ersten Mal die drei Begriffe für die ABC-Etüde von Christiane beisteuern! 🎉 Sie lauten: quellen, unmenschlich, Ameise.
Mit unseren drei gespendeten Begriffen ist ein kreativer Text mit maximal 300 Wörtern zu verfassen.


Ich stelle mir so einen Kurztrip irre anstrengend vor. Wie gut, dass du deinem Protagonisten auch ein bisschen Zeit für seine eigenen Interessen zugestanden hast.
Danke dir für die Etüde! 💻☕🍪👍
Danke für den Kommentar, ich stelle mir so einen Trip in ein weit entferntes Land auch sehr anstrengend vor.
Schöne Pointe mit den Ameisen um den verschütteten Kaffee.
Die unmenschlich hohen Bäume sind allerdings schwerer verständlich. Nach meinem Gefühl wird unmenschlich eher mit enormer Leistung oder überzogenen Ansprüchen oder Aufgaben gebraucht.
Danke für den Kommentar, ich verstehe dass die Stelle mit den Bäumen ein wenig verirrend ist, mein Ziel dabei war es sich die Bäume möglichst gross vorzustellen. Liebe Grüsse Dario