Fünf Freunde und ein unvergesslicher Abend (Impulswerkstatt)

Fünf Freunde, alle zwischen 17 und 19 Jahre alt, beschlossen, am Wochenende ein Fest zu besuchen, mit viel Musik, Alkohol und natürlich Essen. Denn: Auf leeren Magen sollte man nicht trinken!

Die Clique im Überblick

  • Thomas ist der Klassenclown. In der Schule kann er extrem nerven, aber in der Freizeit beschreiben ihn seine Freunde als nett, humorvoll, lustig und ein bisschen verrückt.
  • Lucy ist das bravste und anständigste Mitglied der Gruppe. Sie hört immer auf ihre Mutter, hält sich an alle Regeln. Wenn man sie fragen würde, was das Schlimmste sei, das sie je getan hat, würde sie vermutlich sagen: „Ich bin mal zu spät zur Schule gekommen.“
  • Sven ist das komplette Gegenteil von Lucy. Er schwänzt regelmässig und taucht, wenn überhaupt, erst zur vorletzten Stunde auf.
  • Chantal war früher wie Sven und ist deshalb ein Jahr sitzen geblieben. Doch inzwischen hat sie sich in der Schule deutlich gebessert und ist heute eine fleissige Sechser-Schülerin. In ihrer Freizeit lässt sie es jedoch immer noch gerne krachen.
  • Lina ist die Jüngste der Gruppe. Sie ist frech, manchmal aggressiv und schlichtweg eine Mitläuferin. Sie passt sich oft ihrer Umgebung an, kann schwer „Nein“ sagen und schlichtet regelmässig die Streitereien in der Gruppe.

Der Abend beginnt

Am Freitag nach der Schule verabschiedeten sich alle und freuten sich schon auf Samstag. Sie machten auch ab, wie sie sich anziehen wollten: weisse Shirts, Jeans, dazu ein Pullover oder eine Jacke.

Als es endlich Samstagabend war, trafen sich alle, fast alle. Sie bemerkten schnell, dass jemand fehlte, natürlich war es Sven. Doch er kam kurz darauf an und erklärte, dass seine Mutter ihm noch unbedingt ins Gewissen reden wollte. Solche Partys könnten schnell gefährlich werden. Die anderen nickten verständnisvoll, und gemeinsam machten sie sich auf zum Fest, wo sie am Eingang ihre Tickets vorzeigten.

Drinnen waren sie überwältigt von der Stimmung, der Menschenmenge und den vielen Essens- und Getränkeständen. Nach einer Weile bekamen sie Hunger und beschlossen, sich jeweils etwas zu essen zu holen und sich später bei den Toiletten wiederzutreffen.

Eine unerwartete Situation

Chantal und Thomas holten sich gemeinsam Burger, die anderen entschieden sich für Momos, Döner oder Pizza. Nach kurzer Zeit trafen sich Chantal, Thomas, Sven und Lucy wie verabredet, nur Lina fehlte.

Sie befürchteten, dass sie sich verlaufen hat und machten sich auf die Suche nach ihr. Nach einiger Zeit entdeckten sie Lina, aber sie war nicht alleine, sondern mit anderen Jugendlichen. Als sie zu ihr eilten, erklärte Lina, dass ihr Handy von den anderen weggenommen worden war und sie deshalb nicht zurückkommen konnte.

Thomas und Sven fragten die Jugendlichen, was das sollte und warum sie das getan hätten. Sie antworteten zwar, aber man konnte sie kaum verstehen, da sie betrunken waren. Lina entdeckte ihr Handy, lief zu einem der Jugendlichen und riss es ihm aus der Hand. Die Gruppe kehrte zurück und ass endlich gemeinsam.

Die Nacht nimmt eine Wendung

Nach dem Essen entdeckten sie ein grosses Partyzelt. Dort tanzten sie ausgelassen, feierten und tranken auch Alkohol. Nur Lucy blieb bei Cola und blieb nüchtern. Das sollte sich noch als eine gute Entscheidung entpuppen. – eine Entscheidung, die sich noch als goldrichtig erweisen sollte.

Thomas und Sven sahen Freunde von sich und gingen zu ihnen. Später gingen Lucy, Chantal und Lina gemeinsam zur Toilette. Als sie zurückkamen, waren die Jungs immer noch bei ihren Kumpeln. Chantal und Lina tranken weiter, Lucy holte sich noch eine Cola.

Lina spürte sich plötzlich unwohl. Ihr wurde schwindelig und heiss. Sie vermutete, sie hätte einfach zu wenig getrunken und nahm einen Schluck aus Lucys Cola. Kurz darauf kamen die Jungs zurück, doch kaum hatte Lina sie angesehen, brach sie zusammen.

Schnelle Reaktion rettet den Abend

Die anderen vier reagierten schnell. Thomas und Sven stützten Lina und liefen mit ihr zum Ausgang. Lucy, die noch bei klarem Verstand war, rief einen Krankenwagen und benachrichtigte Linas Eltern. Der Krankenwagen traf ein. Die Sanitäter fragten, was passiert sei. Die Freunde berichteten, dass sie vermuteten, jemand habe Lina etwas ins Getränk gemischt.

Lina wurde ins Krankenhaus gebracht, während die anderen von Lucys Eltern abgeholt wurden. Sie standen alle unter Schock.

Ein gutes Ende und der Alltag kehrt zurück

Am nächsten Morgen besuchten die vier Freunde Lina im Krankenhaus. Sie war in der Nacht wieder zu Bewusstsein gekommen. Erleichtert nahmen sie sie in den Arm. Der Arzt bestätigte den Verdacht: Es war gut, dass sie so schnell reagiert hatten.

Lina blieb noch ein paar Tage zu Hause. Als sie wieder zur Schule kam, war alles wie immer: Thomas war der Clown, Sven fehlte, und Chantal sowie Lucy sassen fleissig über ihren Schulbüchern.


Selina verfasste diesen Text im Rahmen der Impulswerkstatt Mai/Juni 2025 von Myriade. Dafür stehen vier Bilder, der Begriff «Felsen» sowie ein Zitat zur Verfügung.

2 Antworten auf „Fünf Freunde und ein unvergesslicher Abend (Impulswerkstatt)“

  1. Das ist wohl eine sehr realistische Situation. Eine gute Idee, dass du die Personen zu Beginn charakterisierst und das „so wie immer“ im letzten Absatz gefällt mir auch sehr. Schönen Sommer !

    1. Ja leider ist es eine Situation die meiner Meinung nach zu oft vorkommt, ich wünsche wirklich niemandem so eine Situation.In meiner Geschichte hatte sie ja zum Glück ihre freunde dabei aber man will sich gar nicht vorstellen was passieren kann wenn man alleine in so eine Situation kommt. Mich Freut es das dir mein Beitrag gefällt. Ich wünsche dir auch ein schönen Sommer!

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