Es ist bereits Juni, doch die Sonne ist nirgends zu sehen. Hoffentlich ändert sich das Wetter bald und es wird endlich wärmer. Der Juni war immer schon mein Lieblingsmonat. Im Juni geht der Sommer erst richtig los. Heisse Tage im Schwimmbad verbringen und danach ein eiskaltes Glace geniessen. Im Sommer wird es spät dunkel, das heisst länger draussen bleiben und am Abend den Sonnenuntergang geniessen. Es gibt nichts Schöneres.
Doch dieses Jahr scheint der Juni andere Pläne zu haben. Seit Anfang des Monats regnet es ununterbrochen. Die Nächte sind sehr kalt und es stürmt. An einem dieser trüben Tage wollte ich nach einem langen Tag nach Hause gehen. Genau in dem Moment begann es heftig zu regnen. Das grösste Problem war, dass ich keinen Regenschirm dabei hatte, da ich mit so schlechtem Wetter nicht gerechnet hatte.
Ich lief zur Bushaltestelle und fuhr mit dem Bus nach Hause. Klatschnass kam ich schliesslich an. Ich ging als allererstes unter die Dusche und duschte mit lauwarmem Wasser. Danach wurde es auch schon Zeit für das Abendessen. Nach dem Essen griff ich nach meinen Hausaufgaben und erledigte sie rasch. Ich war sehr müde, legte mich kurz hin und schlief sofort ein.
Gegen Mitternacht wachte ich plötzlich auf. Draussen donnerte und blitzte es so laut, dass ich nicht mehr einschlafen konnte.
Ich begann nachzudenken und all die sommerliche Vorfreude, die Begeisterung für sonnige, erlebnisreiche Tage, verschwanden.
Die Begriffe für die ABC-Etüde von Christiane im Juni lauten: Begeisterung, lauwarm, greifen. Mit diesen drei gespendeten Begriffen ist ein kreativer Text mit maximal 300 Wörtern zu verfassen.


Ich kenne das Gefühl sehr gut: Was ist denn das für ein grauenhaftes Wetter, es sollte doch eigentlich Sommer sein, also sonnig und warm? Sehr gut beschrieben, ich habe spontan mitgefühlt.
Danke dir für die Etüde und ich hoffe, euer Wetter wird bald besser! 😁🌤️🎶☕
Danke für deinen Kommentar. Jetzt ist das Wetter schon viel besser.