Im April habe ich unglaublich viel erlebt und einige unvergessliche Momente gesammelt. Ich habe neue Menschen kennengelernt, jede Menge Spass gehabt und die schönsten Ferien verbracht. Es fällt mir schwer, all die liebevollen Erinnerungen in diesem Blogbeitrag festzuhalten, denn die Erlebnisse waren so zahlreich und vielfältig, dass ich kaum alles in einem Blogbeitrag fassen kann. Deshalb möchte ich hier die drei speziellsten Ereignisse auswählen, die meinen Monat besonders gemacht haben.
Der Monatsanfang (1. April)
Es war der erste April und ich hatte einen grossartigen Streich für meinen Vater geplant, den er niemals vergessen würde. Um sicherzustellen, dass alles perfekt lief, stand ich extra zehn Minuten früher auf, um alles vorzubereiten. Danach schlich ich mich leise in sein Zimmer und weckte ihn sanft, als ob er verschlafen hätte.
Seinen Wecker hatte ich natürlich verstellt, denn ohne diesen kleinen Betrug hätte er es niemals geglaubt. Als er erwachte, war seine Reaktion jedoch unerwartet ruhig. Unsere Katze hatte ihn anscheinend schon eine halbe Stunde zuvor geweckt, und er war sich bewusst, dass etwas nicht stimmte. Meine Katze hatte alles zerstört.
Geburtstag meines Vaters
Am 13. April war es so weit, mein Vater hatte Geburtstag. Ich hatte Glück, dass mein Geschenk noch rechtzeitig angekommen war. Ich hatte mir eine kleine Schatzsuche für ihn überlegt, da ich an Ostern nicht zu Hause sein würde. Er suchte sehr lange und ich musste ihm ein paar Tipps geben, bevor er das Geschenk fand. Ich habe ihm ein T-Shirt geschenkt, das er sich schon lange gewünscht hatte. Er hat sich sehr darüber gefreut.
Später an diesem Tag hatte er den Wunsch, mit mir ins Kino zu gehen. Wir schauten den Film Die drei ??? und der Karpatenhund. Ich fand ihn gar nicht so schlecht. Er ist lustig, aber auch spannend. Danach gingen wir auswärts gegessen und später nach Hause.
Meine Ferien in der Dominikanischen Republik
Es war der 19.4.2025. Wir sassen im Flugzeug, umgeben von Wolken. Man sah weit und breit nur Wasser. Wir mussten nur noch ein paar Stunden bis zur Landung aushalten. Als wir endlich ankamen, war ich froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.
Beim Verlassen des Flughafens erschlug mich die Hitze beinahe. Es war schon Abend, aber dennoch war es so warm und feucht. Meine Haut hatte richtig geklebt. Unser Taxi war zunächst nicht auffindbar, also mussten wir eine weitere halbe Stunde warten.
Im Hotel angekommen war ich so froh, dass wir es endlich geschafft hatten. In der Schweiz war es um diese Zeit schon 2 Uhr morgens und wir mussten noch etwas essen. Die Lobby war einladend und bezaubernd dekoriert. Wir fühlten uns richtig willkommen.
Doch auch dieser Abend hatte seine Tücken: Unsere Hotelzimmerkarte funktionierte nicht. Also mussten wir nochmals zehn Minuten zur Rezeption laufen, um eine neue Karte zu holen. Völlig müde fiel ich danach sofort ins Bett.
Am nächsten Morgen genossen wir das Frühstück und gingen direkt zum Pool. Er war riesig und die Farben des Meeres waren unglaublich schön. Ich hatte mich an diesem Tag wahrscheinlich zu wenig eingecremt und mir einen Sonnenbrand auf den Schultern geholt. Dieser tat die nächsten zwei Tage weh.
Dann stand unser erster Ausflug mit dem Boot auf dem Programm. Eigentlich wollten wir nur schnorcheln gehen und sonst nicht anderes. Aber wir begegneten Delfinen und bekamen einen Kuss von ihnen. Später schwammen wir mit riesigen Rochen, Tropenfischen und sogar Haien. Ich war recht skeptisch, weil diese Rochen wirklich riesig waren und einen Stachel hatten. Die Haiart, mit der wir geschwommen sind, heisst Ammenhai.
Die nächsten Tage verbrachten wir mit baden und chillen. Ich war der einzige von uns, der keine Lust zum Chillen hatte und lieber Sport trieb. Ich spielte Volleyball und ging ins Fitnessstudio. Nach einer Weile wurde es mir aber langweilig, immer alleine zu sein. Am Stand sah ich zwei Jungs Fussball spielen. Ich hatte sie schon zuvor im Hotel gehört und wusste, dass sie Schweizer waren. Ich fragte, ob ich mitspielen dürfe.
Das Spiel war äusserst lustig und auch sehr aktiv. Später gesellte sich auch mein Kollege dazu. Wir hatten eine grossartige Zeit. Als es abends zu regnen begann, sprangen wir alle gemeinsam in den Pool und spielten fangen. Es war wirklich lustig und wir trafen uns auch die nächsten Tage mit ihnen im Pool.
An unserem letzten Tag in der Dominikanischen Republik hatte ich Geburtstag. Ich wollte einfach meinen Tag geniessen und Spass haben. Die zwei Jungs fragten mich, ob ich ins Wasser komme. Mein Kollege kam auch und wir verbrachten einen fantastischen Tag zusammen. Ich sagte ihnen nicht, dass ich Geburtstag habe, weil ich meinen Tag ganz normal erleben wollte.
Am Abend war es schliesslich so weit. Wir machten uns auf den Weg zum Flughafen. Dort angekommen, hatten wir vor, ein paar Snacks zu kaufen. Die Preise waren wirklich schockierend. Meine Mutter musste für vier Flaschen Wasser 34 Dollar bezahlen – das war echt übertrieben. Trotzdem haben wir den Flughafen stressfrei durchquert und waren erleichtert, dass wir bald im Flugzeug schlafen konnten.
Fazit
Es war eine wunderschöne Zeit im April, voller Sonne, Freude und Entspannung. Ich habe in diesen Ferien zum ersten Mal neue Menschen so weit weg kennengelernt. Es hat mir gezeigt, dass man manchmal einfach einen Fremden ansprechen muss und fragen kann, ob man mitmachen darf. Oft ist es so, dass der Mut dazu fehlt, aber man könnte schöne Abenteuer erleben.
Wer weiss, vielleicht entwickelt sich sogar eine tolle Freundschaft daraus. Solche Momente machen den Urlaub unvergesslich und zeigen, wie wichtig es ist, offen für Neues zu sein.

