Die Physiker
Am 27. Januar 2025 haben wir uns pünktlich um 18 Uhr beim Bahnhof getroffen. An diesem Abend wollten wir uns «Die Physiker» von Dürrenmatt im Theater des Kantons Zürich ansehen.
Da wir eine Theatervorstellung besuchten, war es wichtig, sich elegant zu kleiden. Ich zog ein schwarzes Hemd an und überlegte, ob ich eine schwarze Anzughose oder eine blaue Jeans tragen sollte. Am Ende entschied ich mich für die Jeans, weil da mein Handy und meine Kopfhörer hineinpassten.
Am Bahnhof angekommen, stand ich zu meinen Kollegen, bis wir in den Zug einstiegen. Als wir in Winterthur ankamen, regnete es, sodass wir schnell zum Theater eilten. Dort angekommen, erhielten wir eine kurze Einführung und legten unsere Jacken auf einen Tisch.
Kurz darauf durften wir in den Saal gehen und unsere Plätze einnehmen. Die Vorstellung begann, und es war sehr lustig und spannend. Das Stück handelt von drei Physikern, die angeblich verrückt sind und sich in einer Irrenanstalt befinden. Doch gegen Ende stellt sich heraus, dass zwei von ihnen in Wirklichkeit Geheimagenten sind und ihre Verrücktheit nur gespielt haben. Die Schauspieler haben die Charaktere hervorragend dargestellt, und die Aufführung war sehr unterhaltsam.
Nach dem Ende der Vorstellung mussten wir zum Bus rennen, um ihn noch zu erreichen. Der Bus brachte uns zum Bahnhof, von wo aus wir mit dem Zug nach Hause fuhren. Nach der Ankunft verabschiedeten wir uns voneinander und gingen nach Hause.
Wenn ihr einen Blick hinter die Kulissen dieses Stücks anhören wollt, könnt ihr euch diesen Podcast anhören.

Das Konfwochenende
Am 24. Januar 2025 begann das Konfirmationswochenende. Für diejenigen, die nicht wissen, was das ist: Es handelt sich um eine kirchliche Veranstaltung, bei der die Konfirmationsklasse ein gemeinsames Wochenende verbringt.
Wir trafen uns um 9.00 Uhr beim Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Vitznau. Von dort aus nahmen wir die Bahn auf die Rigi.
Oben angekommen, assen wir schnell etwas und fuhren dann zum Haus, in dem wir untergebracht waren. Unsere Begleitperson zeigte uns alles. Als wir die Treppen hochgingen und rechts und links jeweils drei Matratzen sahen, war uns Jungs sofort klar, wo wir schlafen würden. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, teilte uns unsere Betreuungsperson mit, dass wir noch eine Wanderung machen würden.

Während der Wanderung rutschte ich auf dem Eis aus und fiel unglücklich auf mein Handgelenk. Dabei verstauchte ich es mir und schürfte mir den Ellenbogen auf, sodass er blutete. Kurz darauf erreichten wir das sogenannte Felsentor, das seinen Namen daher hat, dass es sich unter einem Felsen befindet. Danach veranstalteten wir eine Schneeballschlacht, bevor wir zurück zum Haus gingen, wo ich verarztet wurde.
Am Abend schrieben wir Begriffe zu unserer Kindheit, unserer Gegenwart und unserer Zukunft auf. Dann kochten zwei Freundinnen und ich gemeinsam Alpenmakkaroni. Das Essen war lecker und wir verbrachten den Abend mit Gesprächen. Erst gegen 2 Uhr nachts gingen wir schlafen.
Am nächsten Tag durften wir Schlitten fahren. Wir hatten viel Spass und trafen uns danach in einem Restaurant, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Nach dem Essen fuhren wir noch zweimal mit dem Schlitten, bevor vier Kollegen und ich beschlossen, in die Stadt hinunterzufahren. Dort kauften wir ein paar Dinge ein. Als wir wieder hochfahren wollten, erfuhren wir, dass die Bahn auf die Rigi nur noch im Stundentakt fuhr.
Während wir warteten, besuchten wir einen Souvenirladen. Dort entdeckte ich ein Taschenmesser mit einer Gravur der Rigi, das ich meiner Kollegin kaufte und schenkte. Kurz danach kam die Bahn und wir fuhren nach oben. Oben angekommen, fiel uns auf, dass wir im Dunkeln zum Haus hinunterwandern mussten.
Wir machten uns auf den Weg, doch nach einer Weile hatte niemand mehr Lust und wir waren alle erschöpft. Als wir endlich am Bahnhof ankamen, riefen wir unseren Leiter an, der uns riet, auf die Bahn zu warten. Wir folgten seinem Rat, fuhren zur Unterkunft hinunter, wo unser Leiter bereits auf uns wartete. Nach dem Abendessen entspannten wir uns und unterhielten uns noch lange, bis wir gegen 1.00 Uhr einschliefen.
Am Sonntag ging das wunderschöne Wochenende leider zu Ende. Wir räumten gemeinsam auf und machten noch ein letztes Gruppenfoto. Anschliessend fuhren wir mit dem Zug zurück nach Hause. Am Bahnhof verabschiedeten wir uns voneinander und damit endete, meiner Meinung nach, das beste Wochenende meines Lebens.

