Lena um die Welt

Reisen war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Jede Reise, ob nah oder fern, hat mir neue Eindrücke, besondere Erlebnisse und schöne Erinnerungen geschenkt. Einige dieser Ferien habe ich mit meiner Familie, andere mit Freunden oder Verwandten verbracht. Doch jede einzelne war auf ihre Weise besonders.
In den folgenden Abschnitten möchte ich von meinen schönsten, aufregendsten und unvergesslichsten Reisen erzählen, von ersten Kindheitsferien bis zu Fernreisen in andere Kontinente. Manche Orte habe ich nur einmal besucht, andere wurden fast zu einem zweiten Zuhause.

Mallorca, Spanien

Meine ersten Ferien habe ich als Kleinkind auf Mallorca, Spanien, verbracht. Ich war mit meinen Eltern und meinen Cousins dort. Wir haben Strandferien gemacht. Soweit ich mich erinnern kann, war das Wetter jeden Tag schön. Leider habe ich nur noch wenige Erinnerungen daran, aber ich glaube, es hat mir gut gefallen.

Gatteo a Mare, Italien

Meine Lieblingsferien waren immer die Sommer in Gatteo a Mare. Ich war nicht nur einmal dort. Seit meiner Kindheit fahren wir regelmässig hin. Das Meer ist zwar nicht besonders schön, aber als Kind war mir das egal. Wir waren nie allein dort: Alle meine Cousins waren dabei, meine Grosseltern („Nonni“) kamen mit, einfach die ganze Familie. Es war jeden Sommer das Highlight des Jahres.

Mit der Zeit, als meine Cousins älter wurden, kamen immer weniger mit. Das letzte Mal war ich 2021 dort.

Singapur / Neuseeland

Mit viereinhalb Jahren beschloss meine Familie, eine grosse Reise ans andere Ende der Welt zu unternehmen, nach Neuseeland. Da Direktflüge zu teuer waren, sind wir über Singapur geflogen. Ich erinnere mich nicht mehr an alles, aber etwas ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: der Flughafen in Singapur, riesig und wunderschön.

In Neuseeland haben wir neun Wochen verbracht. Wir reisten mit einem Mietwagen quer durchs Land, besuchten verschiedene Städte, Seen und Tiere. Eine wunderschöne Reise, an die ich noch lange denken werde.

Berlin

Als mein Bruder und ich älter wurden, haben wir auch einige Städtetrips unternommen. Der erste ging nach Berlin, als Geburtstagsgeschenk für unseren Grossvater zum 80. Geburtstag.

Wir sind hingeflogen, die Reise war sehr entspannt. Ich erinnere mich nicht mehr an viele Details, aber wir haben gut gegessen und uns zahlreiche Sehenswürdigkeiten angesehen.
Ich würde gerne noch einmal nach Berlin reisen, weil ich damals noch zu jung war, um alles wirklich bewusst zu erleben.

Hamburg

Noch im selben Jahr sind wir nach Hamburg geflogen. An diese Reise habe ich deutlichere Erinnerungen: Ich habe dort zum ersten Mal ein Fischbrötchen am Hafen gegessen. Wir haben eine Bootstour gemacht und am Abend das Miniatur-Wunderland besucht.

Man hätte noch viel mehr unternehmen können, aber wir haben es ruhig angehen lassen und die Stadt zu Fuss erkundet.

Kanada

2016 reisten wir als Familie für fünf Wochen nach Kanada. Wir flogen von Zürich nach Vancouver und verbrachten die ersten Tage in einem Hotel an der Hauptstrafe mit riesigen Fenstern. Mein Bruder und ich beobachteten stundenlang die vorbeifahrenden Autos.
Anschliessend holten wir unseren Camper ab und reisten abseits der Städte durch die Natur. Einmal waren wir in einem Gebiet, in dem es viele Bären gab, und wir haben tatsächlich welche gesehen.

Türkei

2017 flogen wir mit der ganzen Familie in die Türkei. Meine Cousinen und ich hatten den Spass unseres Lebens. Zwei Wochen lang konnten wir tun und lassen, was wir wollten. Meist haben wir den ganzen Tag gebadet und abends die Basare erkundet.

Das Essen war hervorragend, und an der Strandbar bereitete ein Mann täglich frische Säfte für uns zu. Ich erinnere mich an die vielen Strassentiere und daran, dass viele Menschen Deutsch sprachen.

Schweden

Im Sommer 2018 reisten wir in den Norden und verbrachten drei Wochen in Schweden. Mit dem Mietauto erkundeten wir die Natur, besuchten Seen und Nationalparks. Bei einer Bootsfahrt konnten wir Seelöwen beobachten. In den Küstenstädten assen wir viel Fisch.
Mir hat Schweden gefallen, aber ich denke nicht, dass ich noch einmal hinreisen würde.

Gardasee

Einmal machten wir Urlaub im Heimatland meiner Familie, jedoch nicht am Meer, sondern am grössten See Italiens. Wir wohnten in einem Hotel etwas ausserhalb von Malcesine. Obwohl es Herbst war, war es nicht besonders kalt.

Paris

Zum ersten Mal reiste ich mit dem Zug in die Ferien, von Zürich über Basel bis nach Paris. Unser Hotel lag mitten in der Stadt, was sehr praktisch war, da wir schnell die Metro erreichten.

Paris ist eine wunderschöne Stadt, aber mir fiel schnell auf, dass es dort ziemlich schmutzig war und oft unangenehm roch. Die Sehenswürdigkeiten waren beeindruckend, das Essen gut, auch wenn mir die französisch zubereiteten Muscheln nicht besonders geschmeckt haben.

Playa del Carmen

Playa del Carmen liegt in Mexiko. Nach zwölf Stunden Flug von Zürich wurden wir vom Hotel abgeholt. Das Resort war riesig, mit eigenem Strandabschnitt und etwas ausserhalb der Stadt gelegen.

Über unsere Reiseagentur konnten wir Ausflüge buchen: Wir besuchten einen Freizeitpark mit Zoo, gingen schnorcheln und schwammen in einer Cenote, einer Tropfsteinhöhle. Alles war hervorragend organisiert.

Nach einer Woche wechselten wir das Hotel, mitten in der Stadt, aber mit Dschungel-Atmosphäre. Das hat mir sehr gefallen. Allerdings gab es dort kein Buffet mehr, sondern à la carte. Das mochte ich im anderen Hotel lieber. Auch der Strand war nicht mehr privat, also deutlich voller.

Bonito

Ich komme aus einem kleinen Dorf namens Bonito, etwa eine Stunde von Neapel entfernt. Als Kind habe ich dort jeden Sommer verbracht – es war die schönste Zeit des Jahres. Wir hatten zwar kein grosses Haus, aber das war egal: Hauptsache, wir waren alle zusammen. Wir assen gemeinsam, lachten und spielten.

Während der Corona-Zeit waren wir fünf Jahre lang nicht dort, um unsere Familie nicht zu gefährden.

Bonito selbst ist klein. Es gibt eine winzige Kirche, in der meine Großeltern geheiratet haben, ein Café mit dem besten Cappuccino der Welt und einen kleinen Laden. Mehr nicht.
Früher hatte ich Angst vor dem Friedhof, aber heute finde ich ihn einen der schönsten Orte dort.

Zypern

Meine letzten Ferien habe ich in Ayia Napa auf Zypern verbracht. Der Flug dauerte dreieinhalb Stunden und war sehr entspannt. Das Hotel war wunderschön, das Essen hervorragend. Es hatte einen Pool und einen privaten Strandbereich.

Das Strandrestaurant bot eine grosse Auswahl an Speisen, sowohl griechische als auch türkische Küche. Die Menschen waren alle freundlich und in Partylaune, was wohl auch an der Lage in einer Partystadt lag.

Gegenüber vom Hotel war ein Supermarkt, in dem ich mir jeden Morgen frische Früchte kaufte.

Zypern kann ich sehr empfehlen – auch im Herbst ist es dort noch angenehm warm.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von schreibenblog

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen