Mein Start ins Praktikum als FaBe Kinder

Die Ausbildung zur Fachperson Betreuung EFZ Fachrichtung Kinder (FaBe Kinder) ist eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Lehre, die sich ganz der Betreuung und Förderung von Kindern widmet. In diesem Beruf arbeitet man beispielsweise in Kitas. Dort begleitet man Kinder im Alltag, fördert ihre Entwicklung, gestaltet Spiel- und Lernangebote und sorgt für eine sichere, liebevolle Umgebung.

Bevor ich meine dreijährige Ausbildung starte, absolviere ich zunächst ein Vorpraktikum im Kinderzentrum in Bonstetten. Das soll mir helfen, herauszufinden, ob ich diesen Beruf wirklich erlernen möchte und ob er mir Spass macht.

In diesem Beitrag erzähle ich euch, wie es mir vor dem Start und nach meiner ersten Woche ergangen ist.

Vor dem Praktikum

In den Wochen davor war ich sehr aufgeregt und habe versucht, mich ständig abzulenken. Die ganzen Ferien über konnte ich kaum glauben, dass die Schulzeit nun tatsächlich vorbei ist.

Ich war unsicher, was ich am ersten Tag mitnehmen sollte. Ich wusste, dass ich Hausschuhe und eine Trinkflasche brauchte, aber ob ich auch etwas zu essen, einen Ausweis oder andere Dinge mitnehmen sollte, war mir unklar.

Ausserdem kannte ich niemanden dort und fragte mich, ob die Leute nett sein würden, wie der Alltag abläuft und ob ich eher mit den grösseren Kindern oder mit den Babys arbeiten würde.

Mein erster Tag war am 4. August. Ich glaube, ich hatte noch nie so viel Angst wie an diesem Tag, einfach, weil ich nicht wusste, was mich erwartet.

Nach einer Woche

Rückblickend muss ich sagen, dass ich mit meiner Angst wohl ein wenig übertrieben habe.
Am ersten Tag war ich zwar sehr schüchtern, aber da ich gleich mit einem Mädchen zusammenarbeitete, das ihr Praktikum gerade abgeschlossen hatte und nun ins erste Lehrjahr startete, konnte ich sofort einige Fragen stellen.

Ich habe bei allem genau zugeschaut, mir die Erklärungen gemerkt und konnte am nächsten Tag vieles schon selbstständig erledigen.

Anfangs dachte ich, dass alle vielleicht ein wenig distanziert sein würden. Doch am Ende der Woche hatte ich sogar schon mit jemandem aus einer anderen Kita guten Kontakt. Mit allen, die da waren, habe ich mich gut verstanden. Einige Kollegen sind noch in den Ferien, aber die werde ich sicher auch bald kennenlernen und hoffentlich genauso gut mit ihnen auskommen.

Tatsächlich macht mir die Arbeit sehr viel Spass und ich glaube, es ist wirklich das Richtige für mich.

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