Milots Start in die Sekundarschule

Mein Schuljahr begann mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Erlebnissen. Alles war neu: die Lehrer:innen, die Fächer und sogar einige meiner Mitschüler:innen. Besonders erinnere ich mich an meinen ersten Schultag, an die erste Musikstunde bei Herrn Hürlimann und an den ersten Kochunterricht. Diese Tage waren aufregend, lustig und manchmal auch ein wenig herausfordernd.

Ein neuer Anfang

Eines Tages im August wachte ich auf und machte mich bereit für die Schule. Als ich ankam, setzte ich mich auf die Bank vor dem Eingang. Nach ein paar Minuten klingelte es. Ich lief die Treppen hinunter und trat ins Klassenzimmer ein. Die ganze Klasse begrüsste die Lehrerin und suchte sich einen Sitzplatz.

Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, gingen wir gemeinsam in die Aula. Dort sassen bereits viele Schülerinnen und Schüler. Vor der Bühne stellten sich alle neuen Lehrerinnen und Lehrer vor. Am Ende spielte Herr Hürlimann ein Musikstück. Danach gingen wir zurück ins Klassenzimmer und stellten uns gegenseitig vor. Nach etwa zehn Minuten spielten wir ein Spiel, bei dem wir einander Fragen stellten, wie an welche Religion wir glauben.

Musik mit Herrn Hürlimann

Am zweiten Schultag hatten wir Musik. Ich war gespannt, was wir dort machen würden. Ich traf mich mit meinen Freunden und wir gingen gemeinsam in den Osten, liefen die Treppen hinunter und begrüssten Herrn Hürlimann. Danach schaute ich auf den Plan, um zu sehen, wo ich sitzen sollte, und setzte mich hin.

Ich fand das Zimmer spannend, weil die Stühle genauso aussahen wie die in den USA. Es war das erste Mal, dass ich solche Stühle in der Schweiz sah. Die Stühle standen zusammen mit dem Tisch, den man auf- und zuklappen konnte. Auch die Instrumente waren richtig cool: Es gab eine Gitarre, eine Trommel, ein Klavier, ein Schlagzeug, eine elektrische Gitarre, eine Flöte und sogar ein Mikrofon. Nach ein paar Minuten waren schliesslich alle Schülerinnen und Schüler eingetroffen. Wir stellten uns vor und fragten uns gegenseitig, wer unsere Lieblingssängerin oder unser Lieblingssänger ist.

Danach spielte Herr Hürlimann das Lied, das er schon in der Aula vorgespielt hatte. Er erzählte uns, dass er dabei eine Bassgitarre benutzt. Wir tanzten im Rhythmus des Liedes. Später setzten wir uns und bekamen ein Blatt mit Fragen über den Sänger Ray Charles. Wir sollten die Fragen beantworten und den Liedtext auf Deutsch übersetzen. Zum Schluss luden wir eine App herunter, mit der man Instrumente spielen kann. Und schon war die Stunde vorbei und wir durften gehen.

Mein erstes Kocherlebnis

Wieder schaute ich mit meinen Kollegen auf den Plan, um herauszufinden, wohin wir gehen mussten. Die Schulküche fanden wir schnell. Wir durften selbst entscheiden, wo wir sitzen wollten. Das fand ich toll. Ich setzte mich neben meine Freunde und hörte zu.

Er erklärte, dass wir Toastpizza machen würden. Gemeinsam sahen wir uns das Rezept an. Bevor wir loslegen durften, mussten wir noch die Regeln zur Sauberkeit besprechen. Als wir damit fertig waren, konnten wir anfangen.

Meine Freunde und ich bereiteten alles vor, was wir brauchten, und folgten den Schritten im Rezept. Dann deckte ich den Tisch und legte die Toastpizzen auf die Teller. Mir schmeckte sie zwar nicht besonders, aber ich ass sie trotzdem.

Danach mussten wir alles putzen. Ich spülte das Geschirr und räumte es in die Spülmaschine. Als es sauber war, holte ich es wieder heraus und stellte es in die Küche zurück. Während ich das tat, gingen meine Freunde nach draussen, um den Kompost zu leeren. Zum Schluss füllten wir noch ein Blatt aus, auf dem wir bewerteten, wie gut wir heute gearbeitet hatten. Danach durften wir nach Hause gehen.

Das Fussballturnier

Wir trafen uns alle bei der Sporthalle des Schulhauses Stigeli. Als wir ankamen, gingen wir direkt hinein und liefen die Treppen zur Garderobe hinunter. Dort zogen wir unsere Sportkleider an und machten uns bereit für das erste Spiel.

Unser erstes Spiel begann. Wir liefen auf das Feld und stellten uns auf. Das Spiel endete schliesslich 0:0, niemand gewann. Danach hatten wir eine Pause von 30 Minuten, bevor das nächste Spiel startete.

Nach der Pause machten wir uns wieder bereit und betraten das Feld für den zweiten Match. Leider verloren wir 4:0, das andere Team war einfach besser. Damit hatten wir keine Chance mehr weiterzukommen, denn das gegnerische Team hätte 7:0 verlieren müssen, damit wir noch eine Runde weiter gewesen wären. Also zog ich mich um und ging nach Hause.

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