Warum mir Zocken sehr viel Spass macht im Leben (Leonis)

Ich erzähle euch hier meinen Zocker-Lebenslauf.

2015 – Spiele auf dem Handy

Ich war fünf Jahre alt, als ich mein erstes Handy bekam und fing sofort an, Spiele mit Autos zu spielen. Da konnte ich mit verschiedenen Autos, wie Ferrari oder Audi, herumfahren und sie schneller machen. Kochspiele machten mir auch Spass. Hier bereitete ich Burger und Salate zu und verkaufte sie an Kunden.

Diese Spiele spielte ich, bis ich 7 war. Sie haben mir immer viel Vergnügen bereitet.

2017 – PS3 erhalten

Dann erhielt ich ein neues Spiel mit Waffen. Das habe ich immer mit meinen Freunden gespielt, also mit Leon M. oder Muhamed, einem ehemaligen Schüler von Frau Rauber. Meine Eltern wussten nicht, dass ich mit Waffen gespielt habe in diesem jungen Alter. Meistens erzählte ich ihnen, dass ich zu Leon gehe, um Fussball zu spielen, aber das war gelogen.

Eines Tages besuchten wir eine Kollegin von früher in Solothurn. Ihr Sohn besass eine PS3, aber an diesem Tage bekam er eine PS4 geschenkt. Er war sehr glücklich darüber und dann sagte sein Vater, dass er mir seine alte PS3 schenke. Als ich das erfuhrt, stand ich wie unter Schock und habe mich extrem gefreut.

Auf dem ganzen Nachhauseweg freute ich mich darauf, mit meiner PS3 zu spielen. Als ich zu Hause war, habe ich gerade alle Spiele in meine PS3 und in meinen Fernseher gesteckt. Aber ich besass keine Spiele, die ich hätte spielen können und das machte mich traurig.

Zwei Wochen später bekam ich einen Metro-Turnsack, in dem sich eine Box befand. Als ich die Box öffnete, sah ich eine Menge PS3-Spiele und ich war so glücklich. Ich habe direkt ein Spiel gespielt, bei dem Autos vor der Polizei fliehen müssen. Ich spielte mit meiner Schwester und mit meinem Vater FIFA 10, aber er war einfach besser als ich. Jedes Spiel der Box spielte ich x-mal durch. Es machte mir wirklich Spass und gab mir ein gutes Gefühl.

2018 – PS4 & Fortnite

Am Black Friday hat mich mein Vater gefragt, ob ich mir etwas wünsche. Ich habe aus Spass gesagt, dass ich eine PS4 möchte. Dann gingen wir zusammen nach Sihlcity und betraten den Mediamarkt. Wir sahen, dass auf die PS4 ein grosser Rabatt gegeben wurde. Mein Vater meinte: „Los, hol sie dir!“. Wir gingen an die Kasse und er bezahlte sie.

Ich fühlte mich ausgezeichnet und so richtig frei. Wir kamen spät nach Hause, weshalb ich sie nicht mehr aufstellen konnte. Daher bin ich am nächsten Morgen um 6 Uhr aufgestanden und habe alles aufgestellt. Ich spielte ein Spiel, bei dem man mit dem Auto den Ball ins Tor schiessen musste. Dieses Spiel machte mir Spass.

Nach der Schule habe ich mir Spiele hochgeladen, etwa Fortnite. Dieses Spiel wurde sehr bekannt, inzwischen spielen weltweit 350 Millionen Personen Fortnite. In diesem Spiel kämpfen Menschen gegeneinander und bringen einander um. Wer als Letztes noch lebt, hat gewonnen.

Ich habe das Spiel jeden Tag mit Freunden und Familienmitglieder gespielt. Nach der Schule und wenn ich freihatte, spielte ich, weil es mir einfach Spass machte.

Früher war das Spiel Fortnite einfach besser. Früher waren wir alle schlecht und konnten nicht mal richtig spielen. Jetzt waren alle gut und sehr begabte Spieler. Deshalb rastete ich gelegentlich aus, weil ich oft im Spiel starb. Trotzdem machte es mich noch glücklich und ich hatte immer Spass damit.

2019 – Call of Duty

2019 fing ich an, Call of Duty zu spielen. Das ist ein Kriegsspiel, in dem man sich gegenseitig umbringt. Ich war so süchtig nach diesem Spiel. Ich habe über 200 Franken für Kleider im Spiel oder stärkeren Waffen ausgegeben. Dieses Game habe ich öfter und länger als Fortnite gespielt. Ich spielte es mit Freunden und es mir so viel Spass gemacht. Am meisten, wenn ich starb, dann schrie ich, sie sollen mir doch helfen.

Call of Duty hatte dann ein grosses Update. Ich musste dafür fast alle Spiele löschen. Im Internet steht, dass über 100 Millionen Call of Duty spielen. Im Spiel gibt es einen Ort, der heisst Rebirth Island, wir alle liebten diesen Ort.

2020 – keine Lust mehr zu spielen

2020 habe ich nicht mehr so oft gezockt, weil ich keine Lust mehr hatte. Ich habe mich in dieser Zeit auf die Schule konzentriert. Wegen Corona mussten wir zu Hause bleiben, hatten viele Hausaufgaben und ich kam nicht richtig mit der Situation klar.

Meine Mutter nahm die PS4 weg und hat zu mir gesagt: „Mach erst die Hausaufgaben“. Ich erledigte also alle Hausaufgaben und bekam abschliessend meine PS4 zurück. Darüber war ich sehr glücklich, da ich als Belohnung wieder zocken konnte.

Ich begann wieder Fortnite zu spielen. Jeden Abend nahm ich etwas zu essen und Getränke in mein Zimmer, damit ich nicht während einer Spielrunde in die Küche heruntermusste.

Einige Zeit später hatte ich kein Interesse mehr am Zocken und stellte meine PS4 auf den Dachboden.

2021 – am Handy

2021 spielte ich nur auf dem Handy. Meine Mutter hatte mir PS4-Verbot gegeben, nachdem sie erfahren hatte, dass ich in die Sek C komme.

Ich spielte also immer Car Parking auf dem Handy. Car Parking ist ein Spiel mit Autos, die man aufmotzen kann. Das spielte ich immer mit Freunden oder mit meinen Cousins Irgendwann durfte ich wieder mit der PS4 spielen, aber nur zwei Stunden. Es fühlte sich hervorragend an, wieder zu zocken und ich hatte sehr viel Spass daran.

Die Sommerferien verbrachten wir in Kosovo. Bei uns in der Stadt gab es einen Gaming Room, da konnte man für einen Euro eine Stunde lang spielen. Sie hatten viele verschiedene Spiele, wie Fortnite, Call of Duty und Rocket League.

2022 – zurück zu Fortnite

2022 hatte ich meine PS4 wieder und ich spielte ununterbrochen Fortnite, weil sich dieses Spiel sehr entwickelt hatte. Man konnte neu auch klettern und sprinten. So wie ich begannen auch viele andere Leute wieder zu spielen.

Das Spiel machte mich immer noch glücklich. Ich spielte immer am Abend oder am Morgen um 8 Uhr. Ich stellte mir sogar extra den Wecker. Wenn mir zu Hause langweilig war, dann zockte ich. Früher zockte ich nur so 1–2 Stunden, aber jetzt spielte ich 2–3 Stunden unter der Woche und am Wochenende 4–5 oder mehr.

Was soll ich draussen in der Kälte machen? Zocken konnte ich zu Hause, dabei sass ich in der Wärme und hatte Spass. Ich vertiefte mich sehr in das Spiel. Früher hätte ich nie Geld ausgeben dürfen, was nicht so schlimm gewesen war. Inzwischen habe ich sicher mehr als 200 Franken ausgegeben für das Spiel.

2023 – Letztes Highlight mit OG Fortnite

Anfang 2023 wollte ich nicht mehr zocken. Ich wollte meine PS4 verkaufen, damit ich einen E-Roller kaufen konnte, aber dann kaufte mein Vater mir Call of Duty. Ich ging ins Spiel und schaute, wie es war … Ich liebte das Spiel und zockte es jeden Tag.

Dann sah ich im Internet das OG Fortnite herauskommen würde. Es sah wie früher aus, die Waffen waren von früher und ich freute mich riesig, als ich diese Nachricht las. Mit OG Fortnite begann ich wieder zu spielen und es fühlte sich wie früher und erinnerte mich an schöne Zeiten.

Ich spielte es täglich mit Freunden. Es war sehr lustig und hat Spass gemacht, aber das dauerte nur einen Monat lang. Ich hatte beschlossen, diese Zeit mit der OG Season zu geniessen.

Dann war es zu Ende. Jetzt ist eine neue Season Chapter 5 erhältlich, aber die war sehr komisch geworden.

Ich habe die PS4 verkauft, damit ich mir endlich den E-Roller kaufen kann!

8 Antworten auf „Warum mir Zocken sehr viel Spass macht im Leben (Leonis)“

  1. Ich finde es sehr toll, was du geschrieben hast. Auch ich bin eine Person, die gerne zockt. Wenn ich deinen Artikel lese, dann finde ich fast genau wie du. Du hast alles sehr gut beschrieben und sehr genau. Toller Text!

    1. Hallo Valton
      Danke, dass du mein Blog gelesen hast. Hast du auch aufgehört zu zocken oder warst du auch so jung, als du anfingst zu zocken?

  2. Hallo Leonis
    Ich finde es sehr toll, dass du auch 2020 aufgehört hast. Ich habe auch 2020 aufgehört.
    Liebe Grüsse Marco

    1. Hallo Marco
      Es freut mich sehr, dass du mein Blog gelesen hast. Du hast ja auch 2020 aufgehört zu zocken. Gab es einen Grund oder hattest du keine Lust?
      Liebe Grüsse Leonis Sadrija

  3. Hallo Leonis56
    Ich finde es sehr toll, dass du 2020 mit Gamen aufgehört hast. Es war die richtige Entscheidung, sich auf die Schule zu konzentrieren.

    1. Guten Tag John
      Ich bedanke mich, dass du meinen Blog gelesen hast. Meiner Meinung war das auch der richtige Weg, mich auf die Schule zu konzentrieren.
      Liebe Grüsse Leonis Sadrija

  4. Hej Leonis56,

    cooler Artikel. Ich kann deine Geschichte echt gut nachvollziehen. Ich habe nie richtig gezockt, ich fand es irgendwie immer blöd … bis 2005 WOW auf den Markt kam. Ab der ersten Minute war ich so fasziniert von dem Spiel, dass ich, zusammen mit meinem Mann in jeder freien Minute vor dem Rechner saß. Oft spielten wir das ganze Wochenende und sind nur aufgestanden, um aufs Klo zu gehen oder was zum Essen zu holen. Gegessen wurde vor dem Rechner – versteht sich ja wohl von selbst 😉. Das ging einige Jahre so. Irgendwann kam das Leben dazwischen und wir hatten wirklich viel zu tun und so habe ich eine lange Zeit aufgehört. Als 2019 WOW Classic auf den Markt kam, habe ich noch mal angefangen. Zu dieser Zeit hatte ich bereits mit dem Schreiben von Büchern begonnen und tatsächlich war mir das Schreiben wichtiger als das Zocken.
    Ich muss rückblickend sagen, dass mir die Zeit wirklich gefallen hat. Mit der Gilde in Azeroth unterwegs zu sein, war echt nice. Alles hat seine Zeit, die Spiele verändern sich und wir verändern uns auch. Manchmal können wir die alte Zeit noch mal aufleben lassen und manchmal schmeckt es wie abgestandene Softdrinks …
    By the way – ein E-Roller ist natürlich richtig nice.

    Pass auf dich auf, egal, was du konsumierst und hab Spaß bei dem, was du machst.

    Vanessa

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