Der graue Auto (Teil 1)

Es war Abend. Ich war zu Hause, zog mich für das Training um, nahm meine Sachen und ging los. Während des Laufens hörte ich Musik, was ich etwas komisch fand. Ich bemerkte, dass ein graues Auto die ganze Zeit im Schritttempo hinter mir her fuhr. Also lief ich schneller, um möglichst schnell im Training anzukommen.

Um 21.30 war das Fussballtraining zu Ende, ich nahm meine Sachen und verabschiedete mich von meiner Trainerin. Wieder hörte ich Musik hinter mir und auch das graue Auto war wieder da. Ich konnte nicht erkennen, wer in dem Auto sass. Weil mir die Situation nicht geheuer war, wollte ich schnell nach Hause laufen. Doch jetzt stoppte das Auto und ich wurde gerufen. In diesem Moment zersprang mein Herz beinahe, aber ich war auch neugierig, was diese Person von mir wollte.

Als er aus dem Auto stieg, konnte ich sein Gesicht nicht sehen, aber er machte mir Angst. Er war gross, breit und trug eine Clownsmaske. Meine Beine waren wie angewurzelt, ich konnte mich nicht bewegen. „Ich will dich, du bist so schön!“ Ich begann zu stammeln, sagte, ich müsse jetzt gehen, weil ich noch Hausaufgaben machen müsse.

Ich schaffte es tatsächlich wegzugehen, aber er kam hinter mir her. Ich begann zu rennen, aber er hatte längere Beine und packte mich. Er knebelte mich, verband mir die Augen und brachte mich in sein Auto. Ich konnte nichts sehen und nichts sagen. Aber er sprach wieder: „Du riechst so gut!“

Er sperrte mich in einen Raum. Ich konnte zwar wieder etwas sehen, aber ich war immer noch gefesselt. Anscheinend musste er etwas erledigen und hat mich alleine gelassen. Ich habe dann versucht, mich zu befreien. Ich schaffte es tatsächlich und suchte nach einem Fluchtweg. Gerade als ich versuchte aus einem offenen Fenster zu klettern, ist er zurückgekommen und hat mich erneut gefesselt. „Du gehörst mir und wirst hier nie mehr weggehen!“, schrie er mich an.

Fortsetzung folgt …

2 Antworten auf „Der graue Auto (Teil 1)“

  1. Ich finde deine Gruselgeschichte sehr interessant. Die Spannung wird nach jedem Satz immer grösser und die direkten Reden, die du eingebaut hast, passen perfekt. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Wie bist du auf diese Idee gekommen?

    1. Lieber Lorik
      Danke für dein Kommentar. Es freut mich das es spannend ist. Es ist mir in real life passiert, ich habe es aber anderst geschrieben und es war nicht genau so sonder der Mann hat mir eine frage gestellt.
      Liebe Grüsse
      Patricia

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