Paul: „Wo bin ich?“
Die Freunde: „Paul, hallo Paul, bist du wach?“
Paul: „Ja, aber ich habe Kopfschmerzen. Wo sind wir überhaupt?“
Die Freunde: „Keine Ahnung. Wir sind einfach hier gelandet.“
Plötzlich erinnerte sich Paul.
Paul: „Jetzt weiss ich es wieder! Wir waren auf dem Schiff und dann gab es eine Explosion. Danach wurden wir rausgeschleudert.“
Die Freunde: „Stimmt! Aber was machen wir jetzt?“
Paul: „Ich versuche jemanden zu kontaktieren.“
Er nahm sein Handy heraus.
Paul: „Ach komm, kein Netz.“
Die Freunde: „Dann lass uns herumlaufen. Vielleicht finden wir Hilfe.“
Während sie spazieren gingen, hörten sie plötzlich einen lauten Knall.
Paul & Freunde: „AAAAA! Was war das?!“
Sie gingen vorsichtig in die Richtung des Geräuschs. Dort entdeckten sie einen grossen Stein.
Paul: „Mein Instinkt sagt mir, dass hinter diesem Stein etwas ist.“
Die Freunde: „Dann versuchen wir, ihn zu rücken!“
Zusammen rückten sie den schweren Stein weg.
Paul & Freunde: „Endlich geschafft!“
Hinter dem Stein war eine grosse Höhle.
Paul: „Kommt rein.“
In der Höhle sahen sie Bilder und seltsame Zeichen an den Wänden.
Paul: „Ich verstehe diese Sprache nicht.“
Plötzlich hörten sie wieder ein Geräusch.
RUMM…
Paul: „Freunde, wir haben ein Problem.“
Die Freunde: „Was denn?“
Paul: „Jemand hat den Stein zurückgeschoben. Wir sind eingesperrt!“
Die Freunde: „Paul, du bist schuldig daran, dass wir hier festsitzen!“
Paul: „Ja sorry, ich dachte nur, wir finden hier Hilfe.“
Die Freunde versuchten verzweifelt, den Stein wieder zu rücken, aber es klappte nicht.
Plötzlich kam ein fremder Mann in die Höhle und half ihnen.
Die Freunde rannten schnell hinaus.
Paul: „Das war die schlimmste Idee meines Lebens.“
Dieser Text ist Teil der ABC-Etüden, eines Projekts, das von Christiane am Leben gehalten wird. Im Mai 2026 sind die Begriffe Instinkt, schuldig, rücken vorgegeben. Die Länge des Textes darf 300 Wörter nicht überschreiten.
Geschrieben wurde diese Etüde von Leart, einem Erstklässler des Schuljahrs 25/26.


Also, wenn ich auf einer verlassenen Insel wäre und plötzlich käme jemand und würde mir helfen, dann käme mir das auch reichlich merkwürdig vor. Trotzdem wüsste ich gern, wie die Geschichte weitergeht, falls sie weitergeht. Ich mag, dass man sich an nichts wirklich orientieren kann.
Danke, dass du mitgeschrieben hast! 😉